Info
Auf einen Blick
Termin: 25.–27. August 2026 | 09 – 16 Uhr
Verstaltungsort: Tagungszentrum Treppe4 | Treppenstr. 4 | 34117 Kassel
Teilnahmebeitrag: 400€ | 10% Nachlass für Studierende & Azubis (Code anfragen per Mail an beratungszentrum@viva-stiftung.de)
Anmeldefrist: 02.08.2026
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
Eine selbstreflektierte Haltung ist die Voraussetzung für sexualpädagogisches Arbeiten. Daher werden Sie anhand verschiedener Übungen die eigene Biografie betrachten. Dies ist hilfreich, um über intime Themen sprechen zu können, ohne dabei von persönlichen Erfahrungen berichten zu müssen.
Sie entwickeln ini der Grundqualifikation eine Haltung, um im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen Grenzen setzen und vermitteln können. Dazu erwerben Sie Handlungssicherheit zum Thema sexuelle Bildung und im Umgang mit sexuellen Themen.
Inhalte
- Grundlagen der sexuellen Bildung
- Materialien zum Veranschaulichen sexualpädagogischer Themen
- Methoden zur Vermittlung sexualpädagogischer Themen
- Sexuelle Identität & Vielfalt
- Entwicklung in der Pubertät, erste Verliebtheitsgefühle, Partnerschaft, „Das erste Mal“
- Sexuell übertragbare Krankheiten
- Verhütung
- Pornographie
- Sexueller Leistungsgedanke bzw. Schönheitsideale
Wir werden gemeinsam erarbeiten, wie Sie die Inhalte in die Arbeit mit Ihrer Zielgruppe übertragen können. Gleichzeitig gehen wir der Frage nach, welche weiteren Themen und Unsicherheiten die Jugendlichen beschäftigen. Und wie Sie in der Praxis zukünftig darüber mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch kommen können.
Referent*innen
Unsere Referent*innen sind als Sozialarbeiterin BA bzw. Dipl. Sozialpädagoge & Systemischer Berater | Paar- und Sexualberater*in i.A | Referent*in für Sexualentwicklung/Sexualerziehung und sexualisierte Gewalt in Institutionen seit mehreren Jahren in diesem Arbeitsfeld tätig. Regelmäßig besuchen sie Schulklassen, um mit ihnen über relevante Themen im Rahmen der sexuellen Bildung zu sprechen. Sie bilden sich fortlaufend über neue Entwicklungen in den jugendlichen Peers, neue wissenschaftliche und soziologische Erkenntnisse, Gesetzeslagen, Präventionsangebote und technische Veränderungen (z.B. E-Dating oder Cybergrooming) fort.