Info
Die Anforderungen an Schulbegleitungen sind vielfältig. Unsere Fortbildungsreihe bietet die Grundlagen, die Sie benötigen, um diesen Anforderungen fachlich kompetent begegnen und als Schulbegleitung professionell tätig werden zu können.
Die sechs Module können nur zusammenhängend gebucht werden.
Zielgruppe: Schulbegleitungen und Schulassistenzen an Schulen in Schleswig-Holstein
Themen und Daten der Module (detaillierte Inhaltsbeschreibung beim Klick auf "Anmeldung" (Sie müssen die Anmeldung dann noch nicht vollziehen)):
Modul 1: 01.10.2026, 14:00-17:00 Uhr - Inklusion und Vielfalt
In diesem Workshop befassen Sie sich damit, auf welche Barrieren die Schülerinnen und Schüler, die Sie begleiten, treffen und wie Sie deren Abbau unterstützen können. Anhand konkreter Impulse zu Ihrer täglichen Arbeit tauschen Sie sich mit anderen aus.
Themenschwerpunkte:
• Inklusion und Vielfalt • Teilhabebarrieren
• „Schubladen“ & Bilder im Kopf
• Bedeutung des Inklusionsgedankens für Schulbegleitungen
Modul 2: 11.11.2026, 14:00-17:00 Uhr - Rollen einer Schulbegleitung
Welche Rollen haben Schulbegleitungen?
Welche Aufgaben gehen damit einher?
Welche zum Teil „widerstrebenden“ Aufträge können sich hier zeigen?
Wie kann mit diesem Spannungsfeld umgegangen werden?
Themenschwerpunkte:
Schulbegleitung im Spannungsfeld unterschiedlicher Erwartungen
• Pädagogischer Auftrag vs. Bildungsauftrag
• Schulbegleitung im „Team“?!
• Schulbegleitung als „Helfer“ – Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle
Modul 3: 17.2.2027, 14:00-17:00 Uhr - Herausforderndes Verhalten
In diesem Workshop befassen Sie sich damit, welche Verhaltensweisen (für Sie) herausfordernd sein können, welche Ursachen und Wechselwirkungen es geben kann, und wie Sie im Alltag Situationen gestalten können, die etwas verändern können. Anhand konkreter Fallbeispiele zu Ihrer täglichen Arbeit tauschen Sie sich mit anderen aus. Themenschwerpunkte:
• Herausforderndes Verhalten – Definition
• Was kann ich ändern, damit sich das Verhalten ändert?
• Schubladen & Bilder im Kopf / Systemisches Arbeiten am Fall
Modul 4: 12.5.2027, 14:00-17:00 Uhr - Autismus-Spektrum
»Kennst Du einen Autisten, kennst Du einen Autisten«
Die Diagnose Autismus sagt so viel – und manchmal doch gar nicht. Wir wissen heute, dass sie nicht wirklich etwas mit „Selbstbezogenheit“ zu tun hat – und die Ausprägungen im Spektrum so vielfältig sind, wie die Menschen selbst. Eines jedoch haben sie alle gemeinsam: eine andere Wahrnehmung der Welt, und damit einhergehend auch andere Verhaltensweisen. Manche davon geben dem Umfeld Rätsel auf. Zusammenleben, wie auch pädagogische Arbeit steht dann vor echten Herausforderungen. Und am Ende steht immer die Frage: Wie gehen wir im Alltag dann miteinander um? Das Modul soll ein paar Antworten geben…
Zentrale Inhalte sind:
• Eine andere Wahrnehmung der Welt
• Was ist eigentlich dieses „Spektrum“?
• Handlungsansätze für den Schulalltag
Modul 5: 25.8.2027, 14:00-17:00 Uhr - Kommunikation I
»Man kann nicht nicht kommunizieren«
fast jeder kennt diesen Satz von Paul Watzlawik. Er lässt erahnen, wie wichtig es ist, seine tiefe Bedeutung zu erfassen – gerade in der Kommunikation mit Menschen, die alternative Kommunikationsangebote benötigen und Unterstützung beim Verstehen der Anforderungen ihres Umfeldes. Das Modul gibt daher einen Überblick über ganz grundlegende Kommunikationstheorien und ihre Bedeutung für den Alltag – und vermittelt Ideen dazu, wie man sich eindeutig, verständlich und klar ausdrückt. Themenschwerpunkte:
• Kommunikationstheorien und ihre Bedeutung im Alltag
• Wie wir lernen zu kommunizieren und was das für Auswirkungen hat
• Eindeutigkeit vs. Mehrdeutigkeit
• Kleine Tipps für den Alltag
Modul 6: 22.9.2027, 14:00-17:00 Uhr - Kommunikation II
Kommunikation ist wichtig für jeden Menschen – sie ist ein Grundbedürfnis und ein Grundrecht. Aber was ist, wenn Personen nicht sprechen oder nur kaum verständlich kommunizieren können? Was bedeutet es für einen Menschen, nicht verstanden zu werden? Welche Möglichkeiten gibt es, die Person und das Umfeld zu unterstützen? Aufbauend auf Teil 1 der beiden „Kommunikationsmodule“ steht hier nun eine Einführung in die Themen Leichte Sprache und Unterstützte Kommunikation im Mittelpunkt, um für alle Teilnehmenden eine gemeinsame Basis und Sensibilität zu schaffen. Die Einbindung von Menschen, die eigene Erfahrungen mit Leichter Sprache und Unterstützter Kommunikation mitbringen, gibt einen tieferen, praxisbezogenen Einblick in die Chancen und Herausforderungen beider Fachgebiete.
Themenschwerpunkte:
• Grundregeln Leichte Sprache kennenlernen
• Grundverständnis von Unterstützter Kommunikation erwerben
• Austausch mit Nutzer*innen beider Methoden
• Eigene Ideen zur Umsetzung im Alltag entwickeln