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Fachtag zum Thema „Innerfamiliale sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch Erwachsene“

Der Fachtag widmet sich dem Thema sexualisierte Gewalt im familiären Kontext. Familien sind der häufigste Tatort sexualisierter Gewalt, gleichzeitig bleibt das Geschehen oft im Verborgenen und Betroffene über lange Zeit isoliert. Im Mittelpunkt stehen Fragen dazu, welche Erfahrungen Betroffene machen, welche Dynamiken familiäre Gewalt prägen und welche Aufträge und Herausforderungen sich daraus für Fachpraxis, Politik und Gesellschaft ergeben.

Die Teilnehmenden erwartet ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, die das Thema aus Betroffenen-, Forschungs- und Fachperspektive beleuchten. An Thementischen und in Diskussionsrunden können die Inhalte vertieft und in die eigene berufliche Praxis übertragen sowie zentrale Fragen gemeinsam weitergedacht und diskutiert werden.

Das ausführliche Programm des Fachtages finden Sie unter https://www.sgpi-sachsen.de/veranstaltungen/fachtag-2026-1

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche sowie an Interessierte aus Politik und Verwaltung. Darüber hinaus sind weitere Fachkräfte, die mit Kinder und Jugendlichen arbeiten herzlich willkommen.


Unser Fachtag hat ein Vorprogramm. Wir laden Sie herzlich zum Film „Karla“ und einem anschließendem Filmgespräch in das Zentralkino Dresden ein.

Der Film erzählt die Geschichte der zwölfjährigen Karla, die im Jahr 1962 ihren Vater wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs anzeigt. Vor Gericht steht sie vor der Herausforderung, über das Unsagbare sprechen zu sollen ohne zu können – und besteht zugleich darauf, dass ihr geglaubt wird. Gemeinsam mit Richter Lamy sucht sie einen Weg, ihre Stimme zu behaupten und gegen Zweifel, Schuldzuweisungen und gesellschaftliches Schweigen anzukämpfen. Der Film basiert auf wahren Begebenheiten und verzichtet bewusst auf die Darstellung sexualisierter Gewalt; stattdessen rückt er die Perspektive und Selbstermächtigung des betroffenen Kindes in den Mittelpunkt. 

Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit in einem moderierten Filmgespräch mit der Regisseurin und/oder der Produzentin des Films sowie Vertreterinnen der LAG SGPI zum Thema des Films ins Gespräch zu kommen.

Termin: 06.10.2026, 17.30 Uhr
Ort: Zentralkino Dresden, Kraftwerk Mitte 16, 01067 Dresden
Tickets: ACHTUNG - zur Planung der Kinosaalgröße ist es notwendig, dass wir dem Kino eine ungefähre Anzahl an Teilnehmenden mitteilen. Deshalb bitten wie Sie, in der Anmeldung anzugeben, ob Sie planen, am Vorprogramm teilzunehmen. 

Der Erwerb der Tickets erfolgt direkt über das Kino. Am besten per Ticketreservierung unter https://zentralkino.de/kontakt/ 

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Sonstiges

Die Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. 

Auf der Veranstaltung werden Fotos zur Dokumentation gemacht. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden. 

Angaben zur Barrierefreiheit: 

Plenarsaal und Foyer sind ebenerdig erreichbar, im Foyer-Bereich ist eine rollstuhlgerechte Toilette vorhanden. Auch ist der Plenarsaal von oben erreichbar. Im Haus 2 ist der Albert-Fromme-Saal ebenerdig erreichbar. Auch hier befindet sich direkt im Vorraum der Zugang zur rollstuhlgerechten Toilette. Der Übergang von Haus 1 zu Haus 2 ist ebenerdig ohne Stufen/Treppen möglich.Im Parkhaus gibt es 6 behindertengerechte Parkplätze. Auch vor dem Haus 1 gibt es 2 entsprechende Außenparkplätze.

Wenn Sie noch Fragen zur Barrierefreiheit haben und Unterstützung benötigen, um am Fachtag teilnehmen zu können, kontaktieren Sie uns bitte.

Antidiskriminierungsregel:

Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Angaben zum Datenschutz:

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