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Gegenmacht: Die Zivilgesellschaft schlägt zurück
Lesung mit Arne Semsrott im Dachverein Reichenstraße e.V.
Eine Anleitung für die demokratische Offensive | Demokratie, Widerstand, Hoffnung | Aktivist und SPIEGEL-Bestsellerautor
Weg mit der Ohnmacht und Untergangsstimmung – es ist Zeit für die demokratische Gegenoffensive!
Vieles, was der Politik-Aktivist Arne Semsrott in seinem Bestseller »Machtübernahme« als düsteres Szenario einer rechtskonservativen Wende beschrieben hat, ist bereits bittere Realität – und das ganz ohne AfD-Regierungsbeteiligung. Unter der CDU/SPD-Koalition erleben wir ein hartes Grenzregime, die Herabwürdigung finanziell benachteiligter Menschen, Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft, ein Ende des Klimaschutzes und eine Politik der Angst.
Die autoritäre Wende stoppen
Was tun? Arne Semsrott zeigt in seinem neuen Buch anhand zahlreicher konkreter Beispiele, wie wir aus der Defensive in die Offensive kommen, u. a. mit:
- strategischen Rechtskämpfen,
- solidarischer Sorgearbeit,
- eigenen Räumen,
- mutigen Streiks und dem Aufbau kollektiver Macht,
- zivilgesellschaftlicher Krisenhilfe,
- dem Kampf für eine gerechte Verwaltung statt des Bürokratieabbaus für Reiche,
- Volksentscheiden,
- Begeisterung und Humor.
Dieses Buch beweist: Wir haben alle Instrumente, um das Ruder herumzureißen. Wir müssen sie nur nutzen.
Die Lesung lädt dazu ein, Demokratie nicht als abstraktes System zu betrachten, sondern als konkreten Handlungsraum. Als Möglichkeit zur Mitgestaltung. Als Schutz von Freiheit, Vielfalt und sozialer Sicherheit.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen u.a. Bengt Wurm (Stadtrat Quedlinburg) und Maximilian Frey (Jugendgemeinderat der Gemeinde Muldestausee) teil.
Wir freuen uns auf einen bereichernden gesellschaftlichen Dialog!


Von der Veranstaltung ausgeschlossen sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische, queerfeindliche oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind. Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen.