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Who cares?

Eine Ausstellung der Initiative Werk und Wippe


10 künstlerische Positionen zu Elternschaft und Kunstbetrieb

Die Ausstellung „Who cares?“ präsentiert unterschiedliche künstlerische Medien und Ansätze, die das Thema Elternschaft und Kunstbetrieb“ aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Sie zeigt auf, wie Elternschaft das künstlerische Schaffen beeinflusst, welche Herausforderungen, Umbrüche, aber auch Chancen und Potenziale sich daraus ergeben und wie sich gesellschaftliche Strukturen und Erwartungen auf Künstler*innen mit Kindern auswirken. Im Fokus stehen zeitgenössische, junge künstlerische Perspektiven aus dem mitteldeutschen Raum.

Teilnehmende Künstler*innen: Gala Goebel, Wiebke Kirchner, Mandy Kunze, Katja Neubert, Elisabeth Otto, Felicitas Packeiser, Laurina Preckel, Torsten Enzio Richter, Desiree Sander und Juliane Schmidt 


Die Ausstellung ist gefördert von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und dem BBK 

Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V.

Über die Veranstalterinnen: Über die Organisatorinnen: Werk & Wippe ist eine Initiative von freiberuflichen Künstler:innen in Halle/Saale, die sich seit 2024 für die Vereinbarkeit von Elternschaft und Kunstbetrieb einsetzt. Mit verschiedenen Aktionen, wie Vorträgen, Workshops und Ausstellungen wirkt die Initiative mit ihren Themen in die Öffentlichkeit hinein. Die Initiative ist jung, aktivistisch und offen für alle, die sich beteiligen wollen und Austausch suchen.
Mehr unter: https://www.instagram.com/werk_und_wippe/


Begleitprogramm

Vernissage
Freitag, den 25. September 2026 um 18 Uhr
mit Live-Performance "Dream House" der Künstlerin Laurina Preckel


Diskussion
Sonntag, den 27. September um 15 Uhr 

Werk und Wippe lädt ein zum Dialog:
„Who cares?“ ein Gespräch zwischen Ruth Heftrig (Geschäftsführerin des BBK Sachsenanhalt)  und Jutta Jahn (Vorstand Dornrosa e.V., Leitung Frauenzentrum Halle) zum Thema Kunstbetrieb  und Elternschaft. 

Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Wie sind die Künstler*innen in den Generationen vor  uns mit den Herausforderungen umgegangen? Gibt es Strategien, Erkenntnisse und Verbesserungen,  an denen man anknüpfen könnte?  

Ein spannender Nachmittag mit viel Fachwissen, Anekdoten, Kuchen und Tee. Anmeldungen erbeten.


Come together
Mittwoch, den 30. September um 15 – 19 Uhr

Kommt zusammen an den Tisch, breitet die drängenden Fragen vor euch aus, tauscht euch aus, diskutiert und nebenbei wird gestickt!  Wir arbeiten gemeinsam an einer großen festlichen Tischdecke, ein Symbol alles Familienlebens, als  feierliche Zusammenkunft von Groß und Klein… - Who cares? Wir stürzen uns auf die Fragen, die uns  alle umtreiben. Ob Zeichnungen oder Geschriebenes, alles was uns und unsere Kinder an diesem  Nachmittag bewegt, wird selbst gestickt und findet seinen Platz auf dem Gemeinschaftswerk.  Austausch und Netzwerk, Familie und Kunst – Who cares? Gemeinsam mit Kind und Kegel laden wir  zu einem kreativen und intensiven Nachmittag ein!
Materialkosten keine. Anmeldungen erbeten .


Diskursives Dinner 
Mittwoch, den 7. Oktober um 17:30 – 21 Uhr 

Gemeinsam Essen und Trinken zum Thema „Who cares?“ 

Der Abend startet mit der Performance Je, ____desto. von Henriette Aichinger (Leipzig) und Juliane Schmidt (Dresden)

Who cares? – angesichts vielfältiger Herausforderungen für Künstler*innen in Elternschaft lädt Werk und Wippe an diesem Abend ein, verschiedene Sichtweisen auf das Thema mit all seinen Unsicherheiten und Widersprüchen zu diskutieren und nach Antworten zu suchen.  

Wir möchten zum gemeinsamen Essen und Gespräch einladen – und uns mit „Kunstbetrieb und Elternschaft“ und dessen Hürden hier in Sachsen-Anhalt auseinandersetzen. Werk und  Wippe sieht diesen Abend als Initiative, um gemeinsam in den Austausch zu kommen, Strukturen zu überdenken und Projekte, Ausstellungsformate, Workshops oder Diskussionen zum Thema Elternschaft und Kunstbetrieb anzustoßen und zu entwickeln.  

Das Dinner ist als Grundlage zu einem dringend benötigten Netzwerk der Kunstszene mit verschiedenen Positionen im Bereich der Gendergerechtigkeit in Sachsen-Anhalt zu verstehen.  

Da das Thema viele Bereiche der Kunst aber auch der Genderstudies berühren soll, ist es wichtig, auch möglichst verschiedene Stimmen mit am Tisch zu haben. Es geht um das  Austauschen von Gedanken und Ideen zum Thema – wir freuen uns über zahlreiche und  diverse Perspektiven. Der Abend beginnt mit kurzen Inputs zu möglichen Themenfeldern, um in die Diskussion zu starten.
Für Essen und Getränke ist gesorgt. Das Dinner ist vegetarisch und es wird vegane und glutenfreie Optionen geben.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und nur nach bestätigter Anmeldung möglich. 


Kunstworkshop
Samstag, den 10. Oktober um 15 Uhr
Für Eltern und Kinder mit Mandy Kunze

Angelehnt an ihre eigene Arbeitsweise führt Mandy Kunze die Teilnehmer*innen in einen kreativen Prozess: sich gegenseitig beobachten, wahrnehmen und ausgewählte Dinge gegenseitig zeichnen. Der Workshop ist offen für alle Altersklassen, kleine Kinder bitte in Begleitung der Eltern. Materialien wie Papier und Stifte, die ihr gerne benutzt, bitte mitbringen.
Mit Voranmeldung; maximal 10 Personen


Finissage
Mittwoch, den 16.Oktober um 18 Uhr


Veranstaltungsort ist, soweit nicht anders erwähnt, die Galerie Paul Scherzer, Julius-Ebeling-Straße 1A, 06112 Halle (Saale)