Pascal Vlutters

Info

🔥 32. Bundeskongress des Netzwerkes Feuerwehrfrauen e. V.

🎉 20 Jahre Netzwerk Feuerwehrfrauen – wir feiern Jubiläum!

Wir laden euch herzlich zum 32. Bundeskongress des Netzwerkes Feuerwehrfrauen ein – 2026 mit doppeltem Anlass: 20 Jahre Netzwerk Feuerwehrfrauen e. V.!

Seit über drei Jahrzehnten ist unser Bundeskongress eine der wichtigsten Plattformen für Feuerwehrfrauen in Deutschland und darüber hinaus. Zum Jubiläum erwartet euch ein besonderer Kongress mit noch mehr Austausch, Inspiration und Gemeinschaft – ganz im Zeichen von Empowerment, Sichtbarkeit und Vernetzung.

📅 29. – 31. Oktober 2026
📍 Gronau (Westfalen)
 👩‍🚒 in Kooperation mit der Feuerwehr Gronau


🌍 Der Veranstaltungsort: Gronau im Herzen der Euregio

Gronau liegt im westlichen Münsterland, direkt an der niederländischen Grenze. Als Teil der EUREGIO-Region steht die Stadt für Offenheit, Internationalität und gelebte Nachbarschaft – ein idealer Ort für unseren Jubiläumskongress.

Bekannt ist Gronau zudem als Geburtsstadt von Udo Lindenberg und für das Rock’n’Popmuseum. Kultur, Musik und internationales Flair bieten den perfekten Rahmen für unser gemeinsames Festwochenende.

Highlights des Kongresses

  • Über 30 praktische und theoretische Workshops aus vielen Bereichen der Feuerwehr
  • Fachlicher Austausch und persönliche Begegnungen
  • Jubiläumsfeier „20 Jahre Netzwerk Feuerwehrfrauen e. V.“
  • Unser traditioneller Netzwerkabend am Samstag für Teilnehmerinnen, Helferinnen, Sponsoren und Dozierende

🎉 Rahmenprogramm & besondere Highlights

Donnerstag – Ankommen, Entdecken & Austauschen

Bereits am Donnerstag starten wir mit einem gemeinsamen Rahmenprogramm, bevor die Mitgliederversammlung stattfindet.

Stadtführung durch Gronau mit  Besichtigung des Rock’n’Popmuseums ODER Besichtigung Urenco

Lernt die Stadt im Herzen der Euregio bei einer geführten Tour kennen und erfahrt Spannendes über Geschichte, Kultur und Besonderheiten. Ein besonderes Highlight ist der Besuch des interaktiven Rock’n’Popmuseums – ein Erlebnis zwischen Musikgeschichte, Emotion und Inspiration. Parallel dazu gibt es auch die Möglichkeit an einer Unternehmensführung inkl. Fachvortrag bei der Urenco Deutschland teilzunehmen.

Mitgliederversammlung Netzwerk Feuerwehrfrauen 

Im Rahmen des Bundeskongress findet auch die Mitgliederversammlung des Netzwerk Feuerwehrfrauen e.V. statt. Weitere Informationen zum Termin und Ablauf erhalten die Mitglieder rechtzeitig vor Versammlung.

Come Together 

Direkt nach der Mitgliederversammlung laden wir euch herzlich zum Come Together ein. In entspannter Atmosphäre habt ihr die Gelegenheit, den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen, neue Kontakte zu knüpfen und bekannte Gesichter wieder zutreffen. 

Netzwerkabend – Samstag ab 19:00 Uhr

Der traditionelle Netzwerkabend bildet den gemeinsamen festlichen Abschluss unseres Kongresses. In entspannter Atmosphäre kommen Teilnehmerinnen, Helferinnen, Sponsoren und Dozierende zusammen. Freut euch auf Essen, Getränke, Musik und viele Gespräche – zum Wiedersehen, Kennenlernen und Vernetzen. Gerade im Jubiläumsjahr wird dieser Abend ein besonderer Höhepunkt unseres Kongresses.

Special Session: „Altes Eisen? Mit mir nicht!“
Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen geht unser Zusatzprogramm „Altes Eisen? Mit mir nicht!“ nun in die dritte Runde. Organisiert von der Feuerwehr Gronau, richtet sich dieses Angebot besonders an dich, wenn du nicht mehr im aktiven Dienst bist oder dein Übergang in den Ruhestand bevorsteht.

Gemeinsam möchten wir den Blick nach vorn richten: Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich? Welche Erfahrungen und Stärken kannst du weiterhin einbringen? Freu dich auf inspirierende Impulse, spannende Gespräche und einen offenen Austausch mit anderen Teilnehmerinnen.

Zusätzlich erwartet dich am Samstag ein besonderes Programm, das Raum für Austausch, neue Impulse und gemeinsames Erleben bietet – eine schöne Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre zu begegnen, Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven für den kommenden Lebensabschnitt mitzunehmen.

Denn eines ist sicher: Erfahrung, Engagement und Gemeinschaft hören nicht mit dem aktiven Dienst auf.


📅 Das Programm im Überblick

Donnerstag

Ankommen & Austauschen

13:00 Uhr: Besichtigung Urenco

13:30 Uhr: Stadtführung mit Rock und Pop Museum

17:30 Uhr: Mitgliederversammlung des Netzwerk Feuerwehrfrauen 

im Anschluss Come Together

Freitag

Workshops & Wissen

09:00 Uhr: Check-In

10:00 Uhr: Eröffnung des Bundeskongresses

14:30–17:30 Uhr: Workshop-Block 1

Abend zur freien Verfügung

Samstag

Vertiefen & Feiern

09:00–12:00 Uhr: Workshop-Block 2

14:00–17:00 Uhr: Workshop-Block 3

Ab 19:00 Uhr: Netzwerkabend – traditioneller Abschluss mit Essen, Getränken, Musik und guter Stimmung

Unterkunft

In folgenden Hotels stehen euch Zimmerkontingente zur Verfügung:

Hotel Bügener

Hotel Ammertmann

Hotel Berning

Hotel Verst

Hotel Schepers

Hotel Seeblick

Ferienwohnungen Mantke

Campinglatz Drilandsee

DS Hotel

⚠️ Bitte beachtet: Die Übernachtung ist nicht im Teilnahmepreis enthalten und muss eigenständig gebucht werden.

ℹ️ Gut zu wissen

  • Vegetarische Verpflegung? Bitte bei der Anmeldung angeben.
  • Kinderbetreuung für Kinder von 3-12 Jahre

Eine Mitgliedschaft im Netzwerk Feuerwehrfrauen ist keine Voraussetzung für die Teilnahme.
 Aber: Nutzt die Vorteile einer Mitgliedschaft und werdet Teil unserer starken Gemeinschaft! 

➡️ jetzt Mitglied werden


Wir freuen uns schon jetzt, euch in Gronau zu einem unvergesslichen Jubiläumskongress begrüßen zu dürfen! 

Zur Anmeldung »


WIR DANKEN UNSEREN UNTERSTÜTZERN FÜR DEN BUNDESKONGRESS 2026

zum Download

Info Broschüre zum Kongress BKG 2026 Broschüre_15.04.2026.pdf

Zeitlicher Ablaufplan Zeitlicher Ablauf stand 03.04.2026.pdf

Workshops Workshopbeschreibungen stand 03.04.2026.pdf


WORKSHOPBESCHREIBUNGEN Stand 31.03.2026

Hinweise zu den Workshops:

  • Schutzausrüstung: Falls für einen Workshop eine persönliche Schutzausrüstung erforderlich ist, muss diese – wie in der Workshopbeschreibung angegeben – selbst mitgebracht werden. Ansonsten reicht die normale Tagesdienstkleidung.
  • Offen für alle: Sofern in der Workshopbeschreibung keine spezifischen Vorkenntnisse oder Zielgruppen genannt sind, ist der Workshop für alle Feuerwehrfrauen zugänglich.
  • Theoretische und praktische Elemente: Alle Workshops beinhalten sowohl theoretische als auch praktische Teile. Wenn ein Workshop ausschließlich im Seminarraum stattfindet, wird dieser mit "Theorie" gekennzeichnet. Alle anderen Workshops finden teilweise oder vollständig im Freien statt.
  • Veranstaltungsorte: Die genauen Standorte der Workshops werden beim Check-In bekannt gegeben. Sollte der Workshop außerhalb des Stadtgebiets stattfinden, werden notwendige Transfers vor Ort organisiert. Innerhalb des Stadtgebiets müssen die Workshopstandorte selbstständig erreicht werde


10 Jahre FeuerKrebs gUG: Bilanz & Ausblick – Feuerwehr-Krebsprävention, Erfolge

und Perspektiven

Im Workshop wird zunächst die Entwicklung der letzten zehn Jahre aufgezeigt:

- Was hat FeuerKrebs gUG und die Feuerwehrlandschaft beim Thema Krebsprävention, -aufklärung und -anerkennung erreicht?

- Wo stehen wir heute hinsichtlich politischer Anerkennung, betrieblicher Schutzmaßnahmen, Ausbildung, Expositionsdokumentation und Nachsorge?

Der zweite Teil ist zukunftsorientiert:

- Was bleibt zu tun – etwa hinsichtlich gesetzlicher Anerkennung, praktischer Hygiene in Feuerwachen, Strategien gegen Kontaminationsverschleppung, und wie gelingt der Wissenstransfer an jede Einsatzkraft?

Ziel ist, ein praxisnahes Forderungs- und Maßnahmenpaket für das nächste Jahrzehnt zu entwickeln.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Marcus Bätge - FeuerKrebs gUG


Absturzsicherung / ERHT

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden den neuen „Gerätesatz Absturzsicherung, Sichern und Retten, Typ IdF NRW“ kennen und setzen ihn direkt in praxisnahen Übungen ein.

  • Vorstellung des Gerätesatzes „Absturzsicherung, Sichern und Retten, Typ IdF NRW“ (Aufbau, Komponenten, einsatztaktische Möglichkeiten)
  • Gegenüberstellung zum bisherigen „Gerätesatz Absturzsicherung“ mit Herausarbeitung von Unterschieden und praktischen Vorteilen im Einsatz
  • Einfache Kletter- und Sicherungsübungen zur sicheren Handhabung des Gerätesatzes
  • Aufbau und Durchführung einer Patientenrettung
  • mittels Schleifkorbtrage (z. B. aus der Höhe, über Kante)
  • Rettung aus Schacht / engen vertikalen Strukturen

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Marcus Pischel, FF Gronau

 

Absturzsicherung mit der DLK

Wie Einsatzkräfte auf Schräg- und Flachdächern mithilfe einer Drehleiter sicher gegen Absturz gesichert und Personen patientenschonend vom Dach gerettet werden können, das vermittelt dieser Workshop

  • Grundlagen: Sicherung von Einsatzkräften auf Schräg- und Flachdächern unter Nutzung einer Drehleiter
  • Mögliche Sicherungsarten über die Drehleiter (z. B. Anschlagpunkte am Korb, Seilführung, Nutzung von System- bzw. Festpunkten)
  • Taktische Möglichkeiten der Drehleiter, typische Gefahren (Absturz, Lastverteilung, Bewegungsbereich, Witterung, Anleiterpunkte) und deren Vermeidung
  • Einsatz des „Gerätesatz Absturzsicherung“ zur Personensicherung auf dem Dach

Ziel ist es einen Einblick in die Sicherung von Einsatzkräften mithilfe einer Drehleiter zu erhalten.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Marcus Pischel, FF Gronau


Alles andere ist Sandkasten …sicheres Vorgehen beim Tiefbauunfall

Wenn aus einer Baugrube eine tödliche Falle wird, zählt jede Minute – und jeder Handgriff. Tiefbauunfälle gehören zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten Einsatzlagen im technischen Hilfeleistungsspektrum. Nachrutschendes Erdreich, instabile Baugruben, verschüttete Personen und beengte Platzverhältnisse stellen Einsatzkräfte vor extreme Herausforderungen.

In diesem Workshop tauchen wir praxisnah in die Besonderheiten des Tiefbauunfalls ein. Ziel ist es, Sicherheit für Einsatzkräfte und Betroffene zu schaffen – strukturiert, taktisch durchdacht und mit klarem Rollenverständnis.

Voraussetzungen: Grundausbildung Truppfrau

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Brandschutz-Center Münster Brinck GmbH

 

Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung an Biomasse-Heizungsanlagen & Einsätze bei Photovoltaikanlagen mit Lithium-Ionen Batteriespeicher

Im ersten Teil des Workshops geht es um Heizungsanlagen, die mit Holz (Pellets, Hackschnitzel, Scheitholz) betrieben werden. Hier wird erklärt, was an diesen Anlagen zu beachten ist und wie die Einsatztaktik aussehen kann. Ein kurzer Spinoff zum Thema Kaminbrände ist auch dabei.

Im zweiten Teil gibt es einen Einblick in Aufbau, Technik und Funktionsweise von Photovoltaikanalgen inkl. Lithium-Ionen Batteriespeicher. Wir besprechen die Gefahren an der Einsatzstelle, Tipps zur Einsatzvorbereitung und eine mögliche Einsatztaktik. Ziel ist eine sichere und effektive Einsatzdurchführung.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: pvsafety – Ulrich Wolf & Christian Lewalter

  

Brandermittlung - Wenn aus dem Einsatzort ein Tatort wird

Nicht jeder Brandeinsatz ist ein Unglücksfall. Mitunter wird aus einem vermeintlichen Routineeinsatz ein strafrechtlich relevanter Tatort – und plötzlich stehen Einsatzkräfte im Spannungsfeld zwischen schneller Gefahrenabwehr und dem Schutz möglicher Beweismittel.

Dieser Workshop vermittelt Handlungssicherheit, wenn sich während des Einsatzes Hinweise auf Brandstiftung oder andere Straftaten ergeben. Die Teilnehmenden lernen, typische Indikatoren zu erkennen, ihre rechtliche Rolle einzuordnen und spurenschonend zu handeln, ohne die Gefahrenabwehr zu vernachlässigen. Auch mögliche Haftungsfragen und die Bedeutung einer sorgfältigen Dokumentation werden praxisnah beleuchtet.

Schwerpunkte:

  • Typische Indikatoren für Brandstiftung
  • Rechtliche Grundlagen (u. a. §§ 306 ff. StGB)
  • Rolle der Feuerwehr im Zusammenspiel mit Polizei und Staatsanwaltschaft
  • Spurenschonendes taktisches Vorgehen
  • Dokumentationsstandards im Einsatz

Anhand von Fallbeispielen, Bildanalysen und einem Planspiel wird die direkte Übertragbarkeit in den Einsatzalltag sichergestellt.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Safetytour -Ralf Schmitt

 

Brandmeldeanlagen

Aufbau, Funktion und Bedeutung von Brandmeldeanlagen. Eine Übungsbrandmeldeanlage steht für praktische Übungen zur Verfügung, sodass das taktische Vorgehen bei ausgelöster Brandmeldeanlage realitätsnah trainiert werden kann. Schwerpunkte sind der richtige Umgang mit Brandmeldezentralen und Feuerwehrperipherie (z. B. Feuerwehr-Bedienfeld, Feuerwehr-Anzeigetableau, Feuerwehr-Schlüsseldepot, Laufkarten), die Auswertung von Meldungen sowie das strukturierte Vorgehen von der Anfahrt über die Erkundung bis zur Rückstellung der Anlage. Durch kurze Theorieeinheiten und praktische Übungsdurchgänge an der Brandmeldeanlage vertiefen wir das Verständnis für die Rolle von Brandmeldeanlagen im vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz und steigern ihre Handlungssicherheit im Einsatzfall.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Christian Wennemer, FF Gronau

 

Cool bleiben – starke Nerven in herausfordernden Momenten - Mentale Stärke & Eisbaden

In herausfordernden Situationen einen kühlen Kopf bewahren – das ist essenziell für jeden Einsatz. In diesem Workshop lernst du mentale Techniken, um trotz Stress und Druck handlungsfähig zu bleiben. 

Nach einer Einführung in bewährte Mindset-Übungen folgt die ultimative Praxisprobe: 

Eine Kälteexposition beim Eisbaden.

Warum Kälte?


Eisbaden stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern auch die mentale Widerstandskraft. Die bewusste Auseinandersetzung mit Kälte hilft, den eigenen Stress besser zu regulieren, die Atmung zu kontrollieren und auch in Extremsituationen fokussiert zu bleiben.

Mach dich bereit für eine Erfahrung, die dich mental und körperlich stärkt – wir sehen uns im kalten Wasser!

 Was du brauchst: Badebekleidung, Bademantel, Badehandtuch, Bequeme, warme Kleidung für danach, Iso-/ Yogamatte

Hinweis: Dieser Workshop ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit schlecht eingestelltem Bluthochdruck.

Workshopleitung: Vera Engel | Systemische Praxis & Chiropraxis Dr. Anne Passers 

 

DE-ESKALATIONSTRAINING!

Eine Gruppe potenziell aggressiver Personen steht Ihnen gegenüber. Sie müssen genau da durch, um zum Einsatzort zu kommen. Was machen? Während eines Einsatzes werden Ihre Einsatzkräfte angepöbelt. Was jetzt? Wie können Übergriffe vermieden werden? Aggressive und gewaltbereite Verhaltens-weisen von Personen erfordern einen professionellen Umgang, um den Selbstschutz der Einsatzkräfte zu sichern. Neben der Ursachenanalyse und dem Kennen von Handlungsalternativen, müssen die richtigen Methoden trainiert werden. DEESKALATIONS TRAINING Sensibilisieren Sie sich für das eigene und fremde Stressverhalten. Nutzen Sie spezielle Kommunikationsstrategien zur Deeskalation. Nutzen Sie Handlungsalternativen. Hinweis: Dies ist KEIN Verteidigungstraining. Es werden kontaktlose Wege mit Körper und Stimme geübt.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Patricia Pabst, Larissa Robinson - UDT Fire & Rescue Akademie

 

 Feuerwehrangehörige als Zeuge vor Gericht

Rechtssicher auftreten – souverän aussagen – Fehler vermeiden

Feuerwehrangehörige werden regelmäßig als Zeugen vor Gericht geladen – etwa nach Verkehrsunfällen, Bränden mit Personenschaden oder bei strafrechtlichen Ermittlungen. Die gerichtliche Aussage entscheidet nicht selten über Verlauf des Gerichtsverfahrens. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten: Was darf ich sagen? Was muss ich sagen? Wie verhalte ich mich bei kritischen Fragen der Verteidigung? Und was bedeutet eine Aussagegenehmigung im dienstlichen Kontext?

Dieser praxisorientierte Workshop vermittelt Feuerwehrangehörigen die notwendige rechtliche Sicherheit und Handlungskompetenz für den Auftritt vor Gericht.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Safetytour -Ralf Schmitt

  

Einsatzmöglichkeiten der Wärmebildkamera - Mehr sehen als das Auge wahrnimmt

Die Wärmebildkamera ist längst mehr als nur ein „Luxusgerät“ im Löschangriff. Richtig eingesetzt, liefert sie entscheidende Informationen – zur Menschenrettung, Brandbekämpfung, Nachkontrolle oder technischen Hilfeleistung. Doch Technik allein ersetzt kein Verständnis.

In diesem Workshop geht es darum, die Wärmebildkamera nicht nur zu bedienen, sondern sie taktisch klug einzusetzen – mit einem sicheren Blick für Möglichkeiten und Grenzen.

Der Workshop verbindet Hintergrundwissen mit praxisnaher Anwendung. Ziel ist es, Entscheidungssicherheit zu schaffen und die Wärmebildkamera als das zu nutzen, was sie sein soll: ein taktisches Führungs- und Einsatzmittel – kein Ersatz für Lagebewusstsein.

Denn wer versteht, was er sieht, trifft bessere Entscheidungen.

Voraussetzungen: Grundausbildung Truppfrau

Mitzubringende Kleidung: Wetter angepasste Kleidung

Workshopleitung: Brandschutz-Center Münster Brinck GmbH

  

Effektive Brandbekämpfung in den komplexen Gebäuden

Brandeinsätze in Tiefgaragen und Hochhäusern stellen Feuerwehren vor Herausforderungen. Anhand ausgewählter Brandeinsätze werden im Workshop bauliche und anlagetechnische Besonderheiten für eine effektive Einsatztaktik im Brandfall praxisorientiert erarbeitet und dargestellt.

Seit neun Jahren erfassen die deutschen Feuerwehren signifikante Brände. Die Auswertung der Daten erfolgt für den Fachausschuss Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren (FA VB/G von AGBF und DFV) bei der Branddirektion München. Hierfür kooperiert die Branddirektion München mit der Technischen Universität München.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Manuela Wedel

 

 Feuerwehrexperimente

Feuer und Flamme! Die Gefahren für uns als Einsatzkräfte im Innenangriff: Lebensgefährlich! Und unbekannt?!

Jede Feuerwehrfrau muss die Grundlagen der klassischen Brandlehre kennen, um die potenziell lebensgefährlichen Phänomene zu verstehen und vor allen Dingen frühzeitig wahrnehmen zu können. Erst dann ist der Angriffstrupp im Innenangriff gut für seine Aufgaben gewappnet.

Wie erläutere ich meinen Teilnehmern die Grundlagen denn nun auf verständliche Art? Bei einer Generation von Teilnehmenden, wo durch unglückliche Umstände (FridaysForFuture / Pandemiebedingungen / Fachkräftemangel) Chemie und Physik immer mal wieder ausgefallen ist und die restlichen Stunden vielleicht auch nicht immer aufmerksam verfolgt wurden? 

Feuerwehrexperimente.de möchte genau diese Lücke mit Euch zusammen in Gronau anschließen. Das Trio hat den ersten Band einer Ausbildungsheftreihe veröffentlicht, in dem es um die Vermittlung dieser Inhalte geht.

Nicht nur zum Angucken, sondern zum Mitmachen!

Mit überraschend einfachen Versuchen wird die Komplexität der Brand- und ansatzweise auch Löschlehre nicht nur vermittelt, sondern auch Tipps und Tricks gezeigt, wie Du selbst die Versuche für Deinen eigenen Unterricht nutzen kannst. Im wahrsten Sinn ein praktisches Train-the-Trainer-Seminar!

Trau Dich und experimentiere mit uns zusammen für Dich und Deine Teilnehmenden am Standort!

Workshop: Theorie

Workshopleitung: feuerwehrexperimente.de -Dr. Erwin Mark & Guido Volkmar

 

 Feuerwehrfitness

Dieser praxisorientierte Workshop unterstützt Feuerwehrfrauen dabei, ihre körperliche Leistungsfähigkeit gezielt für den Einsatzdienst zu stärken. Feuerwehrfitness bedeutet mehr als reine Ausdauer – gefragt sind Kraft, Beweglichkeit, Belastbarkeit und mentale Stärke.

Gemeinsam werden einsatzrelevante Bewegungsabläufe trainiert, die individuelle Belastungstoleranz gesteigert und die Teamdynamik gefördert. Ziel ist eine nachhaltige, einsatznahe Fitness, die Sicherheit und Leistungsfähigkeit im Dienst erhöht.

Mitzubringende Kleidung: Sportzeug und trockene, saubere Schuhe

Workshopleitung: Florian Huke, FRW Gronau

 

Flipchart - Dein roter Faden durch den Dienst

Du möchtest eine alternative zu PowerPoint, unabhängig und flexibel z. B. draußen bei Übungen einsatzbar? Dann bist du hier richtig.

Mit ein paar einfachen Tricks zeige ich dir wie du ein Flipchart für deine Dienste drinnen sowie draußen nutzen kannst, um nicht den Faden zu verlieren und deine Inhalte ansprechend und vor allem nachhaltig zu vermitteln.

Du lernst die Grundlagen des Flipchartzeichnens: den richtigen Aufbau eines Flipcharts, optimales Strukturieren und die Inhalte logisch und übersichtlich darstellen. Welche Materialien sind für das Arbeiten mit Flipcharts sinnvoll – von verschiedenen Papieren über Markern, Kreiden bis hin zu zusätzlichen Hilfsmitteln wie Markierungen und Post-its.

Im praktischen Teil lernst Du den gezielten Einsatz von Schrift, Farben und Symbolen. Du probierst aus, wie deine Schrift am besten lesbar ist, wie du ganz einfach alle möglichen Symbole zeichnen kannst und warum Farbe und Schatten wichtig sind.

Am Ende nimmst du neue Skills mit, die Du ohne viel Aufwand und Technik in die Praxis umsetzen kannst. Also lass uns die Dienste ein bisschen bunter machen.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Christina Beck Flipchart

  

Gender- und Vielfaltskompetenz als Führungsaufgabe

Gender- und Vielfaltskompetenz ist keine Sprachdebatte, sondern Teil professioneller Führung in der Feuerwehr. Der Workshop zeigt, welche Verantwortung Führungskräfte nach innen für ein leistungsfähiges, respektvolles Team tragen – und nach außen im Umgang mit einer vielfältigen Bevölkerung im Einsatz. Vielfalt wird als Ressource verstanden, die Einsatzqualität, Teamkultur und Professionalität stärkt.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Sonja Danzl 

  

„Gleichstellung im Alltag – Wie wir Strukturen gemeinsam verändern“ 

Tagtäglich leisten wir Feuerwehrfrauen Herausragendes – und dennoch stoßen wir oft auf Strukturen, in denen Gleichstellung noch nicht selbstverständlich ist. In diesem interaktiven Workshop geht es darum, Chancen zu erkennen, Herausforderungen zu benennen und gemeinsam Wege zu gestalten, um faire und partnerschaftliche Arbeitsumfelder in der Feuerwehr zu fördern.

Gemeinsam reflektieren wir typische Alltagssituationen, beleuchten unbewusste Vorurteile und entwickeln praktische Strategien für mehr Gleichberechtigung im Team. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um ein gemeinsames Lernen und Wachstum – mit Humor, Offenheit und gegenseitigem Respekt.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Judith Hopsch 


Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung (Theorie)

Grundlegendes theoretisches Verständnis von Entstehung, Ausbreitung, Gefahren und taktischen Prinzipien der Vegetationsbrandbekämpfung.

Inhalte:

 •Begriffe, Brandarten, Feuerverhalten (Topografie, Wetter, Brennmaterial)

 •Gefahren, Sicherheit, Schutzausrüstung

 •Taktik: direkte/indirekte Bekämpfung, Ankerpunkt, Flanken, Prioritäten

 •Lageerkundung, Organisation, Kommunikation

 •Nachbereitung, Brandwache

Workshop: Theorie

Workshopleitung: FF Gronau

 

Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung (Praxis)

Praktische Anwendung taktischer Prinzipien, Werkzeugbedienung und sichere Einsatzabläufe bei Vegetationsbränden festigen.

Inhalte:

 •Werkzeuge und Ausrüstung: Raufen, Motorspritzen, Löschmittel (Wasser, Schaum)

 •Techniken: Ankerpunkt setzen, Flankenbekämpfung, Brandschneisen, Kühlung

 •Einsatzübungen: Direkte/indirekte Löschung, Übergang verbrannt/unverbrannt

 •Sicherheit: Eigensicherung, Arbeitsräume, Teamkoordination

 •Nachlöschung und Brandwache

Workshop: Praxis

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: FF Gronau

  

Holzbau und Brandschutz: Vereinbarkeit, Herausforderungen und Perspektiven für die Feuerwehr

Der Workshop beleuchtet vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz im Kontext von Holzbau im Sonderbau. Zentrale Schwerpunkte sind Holzkonstruktionen, Dämmstoffe auf Holzfaserbasis sowie Fassaden aus Holz. Ziel ist ein praxisnaher Austausch zu Anforderungen, Herausforderungen und Lösungsansätzen für die Feuerwehr - von Bauordnungen, Brandschutzkonzepten und Gefährdungspotenzialen bis zu effektiven Maßnahmen im Brandeinsatz

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Manuela Wedel + Anja Wulf

  

Inklusion als Kerndimension von Diversität in der Feuerwehr

Was bedeutet Inklusion konkret für Prävention, Ausbildung und Einsatz? Anhand von Praxisbeispielen – u.a. Präventionsangebote für gehörlose Kinder, NORA-App, Gebärden im Einsatzalltag, Umgang mit Autismus und Integration von Menschen mit Behinderungen – wird gezeigt, wie Inklusion strukturell und operativ umgesetzt werden kann. Der Workshop klärt zentrale Begriffe wie Behinderung, Ableismus sowie Gleichheit und Gerechtigkeit – und macht deutlich: Inklusion ist eine Frage von Sicherheit, Qualität und Professionalität.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Sonja Danzl 

  

Internationaler Katastrophenschutz

Der Workshop gibt einen Einblick in das EU-Katastrophenschutzverfahren (Union Civil Protection Mechanism – UCPM) und die europäische Zusammenarbeit im Katastrophenschutz. Anhand von Praxisbeispielen wird erläutert, wie internationale Hilfe bei großen Katastrophen organisiert wird, welche Rolle Einsatzteams und spezialisierte Module spielen und wie die Koordination zwischen verschiedenen Staaten erfolgt. In einem interaktiven Teil diskutieren die Teilnehmerinnen Herausforderungen der internationalen Zusammenarbeit sowie Möglichkeiten der Mitwirkung im europäischen Katastrophenschutz.

Workshop: Theorie

Workshopleitung : Prof. Dr. Marion Meinert und Susanne Klatt

 

 Kellerbrand für Fortgeschrittene unter PA

Ein Kellerbrand zählt zu den anspruchsvollsten Einsatzlagen im Innenangriff: Nullsicht, hohe thermische Belastung, komplexe Raumaufteilung und eingeschränkte Rückzugswege fordern ein sicheres, strukturiertes Vorgehen. Dieser praxisintensive Workshop richtet sich an erfahrene Atemschutzgeräteträgerinnen die ihre Fähigkeiten im realitätsnahen Szenario vertiefen möchten.

Schwerpunkte des Workshops:

  • Taktisches Vorgehen beim Kellerbrand
  • Strukturierte Erkundung unter PA
  • Türmanagement und Rauchgaskontrolle
  • Schlauchmanagement in engen Treppenräumen
  • Kommunikation und Teamarbeit im Trupp
  • Verhalten bei kritischen Einsatzsituationen (z. B. Temperaturanstieg, Orientierungsverlust)
  • Nachbesprechung mit taktischer Analyse

Ziel ist es, Handlungssicherheit zu festigen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und die Zusammenarbeit im Trupp weiter zu professionalisieren.

Für alle, die Innenangriff nicht nur ausführen – sondern beherrschen wollen.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Brandschutz

Workshopleitung: Safetytour -Mara Klein,Thorsten Frey, Lutz Wagner

 

Krankentragenlagerung mit der DLK

In diesem praxisorientierten Workshop lernen Teilnehmende, wie Patienten mithilfe der Krankentragenlagerung (KTL) sicher und effizient über die Drehleiter gerettet werden können. Der Kurs vermittelt das notwendige theoretische Verständnis sowie praktische Fertigkeiten für den Aufbau, die Planung und den sicheren Einsatz der KTL in unterschiedlichen Einsatzszenarien.

  • Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten der KTL
  • Planung und Aufbau eines KTL-Einsatzes in verschiedenen Lagen
  • Sicherheitstechnische Aspekte und Kommunikation im Team
  • Praktische Übungen zur Handhabung der KTL
  • Erkennen und Vermeiden typischer Fehlerquellen und Schwierigkeiten („Tücken der KTL“)
  • Gemeinsame Auswertung und Erfahrungsaustausch

Ziel ist es einen Einblick in den sicheren Einsatz der KTL zu erhalten. 

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Marcus Pischel, FF Gronau

  

Kreativer Unterricht mit Teamstationen - Praxisnah lernen mit Feuerwehr-Geräten

Lernen durch Ausprobieren statt nur Zuhören: In diesem interaktiven Workshop erlebst du Unterricht an verschiedenen Teamstationen – mit echtem Praxisbezug und unter Einsatz typischer Feuerwehr-Geräte.

Ob Gerätekunde, Einsatztaktik oder Teamarbeit – die Stationen verbinden methodische Vielfalt mit konkretem Handeln. Teilnehmende arbeiten aktiv, testen Abläufe, reflektieren Vorgehensweisen und entwickeln gemeinsam Lösungen. So entstehen Unterrichtsideen, die realitätsnah, motivierend und sofort umsetzbar sind.

Der Workshop richtet sich an alle, die Ausbildung lebendig gestalten und Theorie mit praktischer Erfahrung verknüpfen möchten.

Mehr Praxis. Mehr Beteiligung. Mehr Lernerfolg.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Safetytour -Frank Gerhards

 

Kundalini Yoga für Einsatzkräfte– Bewusstsein stärken. Energie wecken. Ruhe finden.

Einsatzdienst bedeutet hohe Verantwortung, schnelle Entscheidungen und körperliche wie mentale Belastung. Alarm, Zeitdruck, schwierige Bilder und körperliche Anstrengung fordern Konzentration – und hinterlassen oft Anspannung.

Diese kompakte Einheit verbindet eine kurze theoretische Einführung in das Kundalini Yoga mit einer praxisorientierten Übungssequenz zur gezielten Stressregulation.

Inhalte:

  • Kurzer Überblick: Kundalini Yoga als „Yoga des Bewusstseins“
  • Atemtechniken zur schnellen Beruhigung nach belastenden Einsätzen
  • Dynamische, kurze Übungsreihe zur Lösung von Spannungen (Rücken, Schultern, Nacken)
  • Geführte Entspannung zur mentalen Stabilisierung

Ziel ist es, einfache und alltagstaugliche Techniken kennenzulernen, die helfen, nach Einsätzen schneller in die Regeneration zu kommen, die Atmung zu verbessern und innere Ruhe zu fördern.

Für mehr Stabilität im Einsatz – und mehr Balance danach.

Mitzubringende Kleidung: Bequeme Kleidung, wenn vorhanden Yoga/ Isomatte

Workshopleitung: Antje Meitzner

  

Lagefeststellung an Kraftfahrzeugen und Brandbekämpfungsmethoden

Fahrzeugbrände stellen Einsatzkräfte vor besondere technische und taktische Herausforderungen – insbesondere durch moderne Antriebstechnologien. In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, bei Schadenslagen mit Kraftfahrzeugen eine strukturierte Lagefeststellung durchzuführen und daraus geeignete Maßnahmen abzuleiten.

Schwerpunkte:

  • Systematische Lageerkundung bei Pkw und Nutzfahrzeugen
  • Gefahren durch alternative Antriebe (Hybrid-, Elektro- und Gasfahrzeuge)
  • Brandphasen bei Kraftfahrzeugen
  • Taktische Entscheidungsfindung: Brandbekämpfung oder Sicherungsmaßnahmen
  • Vergleich und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Löschmittel
  • Absicherung der Einsatzstelle und Eigenschutz

Ziel ist es, Gefahren frühzeitig zu erkennen, die eigene Handlungssicherheit zu erhöhen und Brandbekämpfungsmaßnahmen taktisch fundiert auszuwählen.

Workshop: Theorie

Workshopleitung:  Daniel Kühle - MURER-Feuerschutz GmbH  // Safetytour - David Roth und Daniel Metzger

 

 LKW - Technische Rettung am LKW

Verkehrsunfälle mit LKW stellen aufgrund von Größe, Konstruktion und möglichen Gefahrenquellen besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte. In diesem Workshop vertiefen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse und Fertigkeiten, um auch bei komplexen Schadenslagen sichere, patientengerechte und effektive Rettungsmaßnahmen durchführen zu können.

Schwerpunkte:

  • Aufbau und Besonderheiten moderner LKW (Fahrerhaus, Rahmen, Aggregate)
  • Typische Unfallmechanismen und Einsatzszenarien
  • Sichern und Stabilisieren von LKW (Unterbauen, Bewegungen verhindern)
  • Rettungsöffnungen und Zugangswege
  • Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte am LKW
  • Zusammenarbeit mit Rettungsdienst sowie Kran- und Bergungsunternehmen
  • Gefahren durch Ladung, Druckluftsysteme und Hochvolttechnik

Ziel ist es, Handlungssicherheit bei LKW-Unfällen zu erhöhen, technische und taktische Kompetenzen zu vertiefen und die Zusammenarbeit im Einsatzteam weiter zu stärken.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Safetytour -David Roth und Daniel Metzger

 

 Moderne Fahrzeug und Rettungstechniken Technik verstehen. Risiken erkennen. Menschen retten.

Fahrzeuge werden sicherer – für ihre Insassen. Für Rettungskräfte hingegen werden sie komplexer. Hochfeste Stähle, alternative Antriebe, Airbagsysteme, Batterieeinheiten und neue Karosseriestrukturen verändern die technische Hilfeleistung grundlegend.

Dieser Workshop verbindet aktuelles Fachwissen mit intensiver Praxis. Ziel ist es, moderne Fahrzeugtechnik nicht nur zu kennen, sondern sie im Einsatz taktisch richtig zu berücksichtigen – für eine sichere, strukturierte und patientenschonende Rettung. Der Einsatz von Rettungsdaten (Crash-Recovery-System) wird hier zu Hilfe gezogen.

Der Workshop legt besonderen Wert auf Teamarbeit, Kommunikation und taktisches Vorgehen unter realistischen Bedingungen. Theorie und Praxis greifen ineinander – für mehr Handlungssicherheit im Einsatz.

Denn moderne Fahrzeuge verlangen modernes Denken.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Paul und Toon van der Zwaan - SWAN RESCUE Training and consultancy


Planspiel – Einsätze am Planspielbrett erleben und bearbeiten

In diesem Workshop vertiefen Führungskräfte und angehende Führungskräfte ihre taktischen Kompetenzen anhand realistischer Einsatzszenarien. Am Planspielbrett werden unterschiedliche Lagen strukturiert analysiert, bewertet und im Team abgearbeitet.

Unter Anleitung erfahrener Ausbilder werden Entscheidungsprozesse, Kommunikation und Koordination trainiert. Die Szenarien werden gemeinsam vorbereitet, durchgeführt und im Anschluss ausgewertet.

Ziel ist es, komplexe Einsatzsituationen sicher zu beurteilen, Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen und Führungskompetenz sowie Teamarbeit gezielt zu stärken.

Workshopleitung: Tobias Benkhoff / Robert Schwiep, FF Gronau


Realbrand - Für Einsteiger und zur Auffrischung – inklusive Wärmeerfahrung unter PA

Echter Rauch. Realistische Wärmeentwicklung. Arbeiten unter Atemschutz. 

Dieser Realbrand-Workshop richtet sich sowohl an neue Atemschutzgeräteträgerinnen als auch an Einsatzkräfte, die ihre Erfahrungen auffrischen und mehr Sicherheit gewinnen möchten.

Unter kontrollierten Bedingungen werden die Teilnehmenden schrittweise an die thermische Belastung und die Besonderheiten des Innenangriffs herangeführt. Ziel ist es, Sicherheit im eigenen Handeln zu entwickeln, Abläufe zu festigen und Vertrauen in Ausrüstung und Trupparbeit zu stärken.

Inhalte des Workshops:

  • Grundlagen des Brandverlaufs 
  • Strukturierte Wärmeerfahrung unter PA
  • Wahrnehmung und Einschätzung von Wärme und Rauchschichtung
  • Türmanagement und erste taktische Maßnahmen
  • Vorgehen im Trupp und Kommunikation
  • Gemeinsame Nachbesprechung zur Reflexion und Festigung

Ob erster Realbrand oder gezielte Auffrischung: Der Workshop bietet eine praxisnahe Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, Routinen zu stärken und Handlungssicherheit für den Einsatz zu gewinnen.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Brandschutz

Workshopleitung: Safetytour -Mara Klein, Thorsten Frey, Lutz Wagner


Reptilien – Nützliches Wissen rund ums Tier

Einen praxisnahen Einstieg in Einsätze mit Schlangen, Echsen und Schildkröten – von der ersten Erkundung bis zur sicheren Übergabe an Fachpersonal - erlebt ihr in diesem Workshop. 

  • Grundlagen: Was sind Reptilien, typische Arten im Einsatz (heimische und häufige Haustiere), Einordnung als ungefährlich oder Gefahrentier.
  • Taktik im Einsatz: Erkundung, Absichern der Einsatzstelle, Nachfordern von Spezialkräften, Kommunikation mit Leitstelle und Bevölkerung.
  • Eigenschutz: Geeignete PSA, Verhaltensregeln bei Sichtung von Reptilien, Do’s & Don’ts bei vermuteten Giftschlangen.
  • Einfache Hilfsmittel: Vorstellung und Handhabung von Schlangenhaken, Kisten/Boxen, Decken, Besen und improvisierten Mitteln für Erstmaßnahmen.
  • Praxis: Umgang mit ungefährlichen Tieren (z.B. ungiftigen Schlangen oder Schildkröten), sicheres Greifen, Umsetzen und Sichern unter Anleitung.

Ziel ist es, Hemmungen abzubauen, Gefahren realistisch einzuschätzen und einfache, aber wirksame Maßnahmen zum Eigenschutz und zur Tierrettung kennenzulernen.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Mirco Lammers, Reptilienbeauftragter, FF Gronau


Rettungsöffnungen in Beton

Wenn jede Minute zählt, ist präzises und sicheres Arbeiten entscheidend. In diesem praxisorientierten Workshop erhalten die Teilnehmerinnen einen Einblick, wie unter realistischen Einsatzbedingungen Rettungsöffnungen in Beton fachgerecht hergestellt werden können – effizient, kontrolliert und einsatztaktisch sinnvoll.

Im Fokus stehen moderne Bohr- und Schneidtechniken, insbesondere der Einsatz von Kernbohrgerät und Betonkettensäge. Nach einer kompakten Einführung in Sicherheitsaspekte, Geräteaufbau und Materialeigenschaften folgt der praktische Teil: Die Teilnehmerinnen wenden verschiedene Bohr- und Schnitttechniken selbst an und entwickeln ein Gespür für Gerätetechnik, Vorgehensweise und statische Besonderheiten von Betonbauteilen.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe, Zusatzschutz Regenschutz

Workshopleitung: Florian Ewering, THW OV Gronau


Schaumeinsatz für kommunale und Werkfeuerwehren

In diesem praxisnahen Workshop steht der aktive Umgang mit fluorfreien Schaumlöschmitteln im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden arbeiten selbst mit den Systemen und wenden diese direkt an – sowohl beim Einsatz als Netzmittel als auch bei der Erzeugung von Schwer- und Mittelschaum über Zumischer und Dosieranlagen.

Inhalte des Workshops:

  1. Umweltaspekte und aktuelle Entwicklungen im Bereich fluorfreier Löschmittel
  2. Technische Grundlagen von Zumischsystemen und Dosieranlagen –
  3. Taktische Anwendung unterschiedlicher Löschmittelzusätze im Übungsbetrieb
  4. Auswahl geeigneter Schaummittel in Abhängigkeit von Einsatzlage und Brandgut 

Der Workshop vermittelt nicht nur theoretisches Wissen, sondern legt den Schwerpunkt auf das eigene Ausprobieren und Anwenden. Die Teilnehmenden erhalten so einen unmittelbar nutzbaren, praxisorientierten Überblick über moderne Schaummittelstrategien für kommunale und betriebliche Feuerwehren.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung + Schutzbrille

Workshopleitung: Martin Gorski Dr. Sthamer


Schnittstelle Feuerwehr & Rettungsdienst

In diesem Workshop setzen sich die Teilnehmerinnen mit der Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst an der gemeinsamen Einsatzstelle auseinander und vertiefen ihr Verständnis für Strukturen, Zuständigkeiten und Abläufe. Im Fokus stehen die klare Rollenverteilung (Einsatzleitung Feuerwehr vs. medizinische Verantwortung Rettungsdienst), abgestimmte Kommunikation sowie die gemeinsame Prioritätensetzung bei typischen Einsatzlagen wie Verkehrsunfall, Wohnungsbrand, Tragehilfe oder Personenrettung aus Zwangslagen.

Anhand von Praxisbeispielen, kurzen Theorie Inputs und der Bearbeitung von Fallbeispielen in Gruppen erarbeiten die Teilnehmenden konkrete Handlungsabläufe an der Schnittstelle beider Organisationen. Ziel ist es, gegenseitige Erwartungen transparent zu machen, Schnittstelle Konflikte zu reduzieren und die Zusammenarbeit im Einsatz partnerschaftlich, sicher und effizient zu gestalten.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Dirk Hüssler, Rettungsdienst FRW Gronau


SCHNUPPER-WORKSHOP LEGO® Serious Play® (LSP)

„Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennen lernen als im Gespräch in einem Jahr." (Platon) Sie sind neugierig, was LEGO® Serious Play® ist, was die Methode kann und warum sie genau das ist, was Sie bei sich in der Wehr brauchen? Sie können es sich nicht vorstellen, dass es tatsächlich funktioniert? Greifen Sie mit uns zu LEGO®-Steinen und erfahren Sie selbst die Möglichkeiten dieser Methode. In Feuerwehren treffen sehr heterogene Gruppen aufeinander (unterschiedliche Ausbildungen, Charaktere, Alter, sozialer Hintergrund). Mit LEGO®-Steinen kann jeder umgehen. Einfach mal selbst probieren: Lernen Sie die Methode LEGO® Serious Play® kennen. Greifen Sie in die Steine statt zu Stift oder Tastatur. Erleben Sie, wie mit ernsthaftem Spielen tiefgründige und vor allem greifbare Ergebnisse erzielt werden können. Nutzen Sie 100% des Potentials der Mitwirkenden!

Workshop: Theorie

Worshopleitung: Sandra Mark - UDT Fire & Rescue Akademie

 

Schornsteinfegerhandwerk & Feuerwehr – Zwei Berufe, ein Ziel

Schornsteinfegerhandwerk und Feuerwehr verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Schutz von Menschen und Gebäuden vor Bränden. Der Workshop beleuchtet den vorbeugenden Brandschutz im Schornsteinfegerhandwerk sowie den Umgang mit Rußbränden (Kaminbränden) aus Sicht der Feuerwehr. Dabei werden Ursachen, Einsatzbesonderheiten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit beider Berufsgruppen praxisnah dargestellt. 

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Brandschutztechnik & Schornsteinfegerbetrieb Pohlschröder, Philipp Pohlschröder


Sexismus, Rassismus und Diskriminierung – wie wehre ich mich

Sexismus, Rassismus und alle Arten der Diskriminie rung hat viele Formen – ob subtil oder offen, im All tag, am Arbeitsplatz oder im digitalen Raum. Diskriminierung trifft Menschen oft dort, wo sie sich eigentlich sicher fühlen sollten: im Beruf, auf der Straße, in der Feuerwehr, im Netz – oder sonst im privaten Umfeld. Viele kennen diesen Moment, in dem ein sexistischer Kommentar, eine rassisti sche Bemerkung oder eine subtile Herabwürdigung einen unerwartet trifft. Man ist sprachlos, verunsi chert oder verletzt – und später folgt häufig der Ge danke: Warum habe ich nichts gesagt? Genau hier setzt dieser Workshop an. ICH WEHRE MICH Wir schaffen einen Raum, in dem du lernen kannst, dich zu schützen, zu behaupten und klar zu positionieren. Gemeinsam entwickeln wir Handlungsoptionen, die wirklich zu dir passen. Du lernst, Grenzverletzungen früh zu erkennen, Angriffe nicht zu internalisieren und in kritischen Situationen souverän zu reagieren. Du erfährst, wie du dich selbst und andere unterstützen kannst, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt und wie du Solidarität aktiv leben kannst. Dieser Workshop ist ein Ort des Empowerments: Du bekommst Werkzeuge an die Hand, um diskriminierende Strukturen zu durchbrechen, Mut zu entwickeln und deine Stimme zu erheben. Schritt für Schritt kannst du hier zu mehr Klarheit, Selbstsicher heit und innerer Stärke finden – für dich und für alle, die ähnliche Erfahrungen machen.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Svenja Ewers - UDT Fire & Rescue Akademie


Spezialeffekte für Feuerwehrübungen - Realistische Szenarien sicher und wirkungsvoll gestalten

Realitätsnahe Übungen leben von glaubwürdigen Eindrücken. Rauch, Flammen oder simulierte Explosionen erhöhen nicht nur den Trainingseffekt, sondern fordern Wahrnehmung, Kommunikation und taktisches Handeln unter nahezu echten Bedingungen. Dieser Workshop gibt einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten erlaubnisfreien pyrotechnischen und feuergefährlichen Effekte, die auch ohne Pyroschein im Ausbildungsdienst eingesetzt werden dürfen. Er ist als Einstieg und Überblick konzipiert – nicht als Vollausbildung –, vermittelt aber genau das Wissen, das für eigene Übungskonzepte notwendig ist. 

Nach einer verständlichen Einführung in Grundlagen, Kategorien und rechtliche Rahmenbedingungen liegt der Fokus auf ausgewählten, besonders praxisrelevanten Effekten und deren Anwendung, unter anderem:

  • Rauchpatronen und Nebeleffekte
  • Realistische Feuerdarstellungen mit Brandpads und Flammpulver
  • Bühnenblitze und Explosionssimulatoren
  • Knall- und Cracklingeffekte
  • Bengal- und Leuchteffekten

Anhand typischer Einsatzlagen wird gezeigt, wie sich mit einfachen Mitteln eindrucksvolle und sichere Szenarien darstellen lassen – z. B. eine Pkw-Branddarstellung ohne tatsächliches Abbrennen des Fahrzeugs, simulierte Stromunfälle oder Gefahrgutlagen, die mehrfach und kontrolliert geübt werden können.

Ziel des Workshops ist es, den Teilnehmerinnen einen fundierten Einblick zu geben und sie in die Lage zu versetzen, mit den wichtigsten Effekten eigenständig Übungen zu planen und umzusetzen oder sich im Anschluss gezielt weiterführend mit dem Thema Pyrotechnik und Spezialeffekten auseinanderzusetzen.

Der Fokus liegt auf sicheren, einfach umsetzbaren Lösungen für Übungsdienste und Trainingsszenarien. Neben Fachwissen erwerben die Teilnehmerinnen konkrete Handlungssicherheit für Planung, Aufbau und Durchführung eindrucksvoller Einsatzübungen.

Für mehr Realismus. Mehr Übungsqualität. Und mehr Sicherheit im Ernstfall.

 Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Mebel Hummig, Die Pyrotechnikerin – Hummig Effects


Stabsarbeit in der Feuerwehr

In diesem Workshop lernen die Teilnehmerinnen die Grundlagen der Stabsarbeit kennen und wenden diese praxisnah auf besondere Einsatz- und Krisenlagen an. Der Workshop findet im Stabsraum der Feuerwehr statt und ermöglicht damit eine realitätsnahe Trainingsumgebung.

Im Fokus stehen der strukturierte Aufbau eines Stabes, die Aufgabenverteilung nach Sachgebieten sowie ein klar geregelter Informations- und Entscheidungsprozess.

Nach kurzen Theorieimpulsen bearbeiten die Teilnehmenden in Stabsformation realitätsnahe Szenarien. Ziel ist es, Kommunikation, Koordination und Zusammenarbeit im Stab zu stärken und die eigene Handlungssicherheit in komplexen Lagen zu erhöhen.

Workshop: Theorie

Workshopleitung: Tobias Benkhoff / Robert Schwiep, FF Gronau


Technische Hilfeleistung bei landwirtschaftlichen Maschinen -Gefahren erkennen – strukturiert handeln

Einsätze mit landwirtschaftlichen Maschinen stellen Feuerwehr und Rettungsdienst vor besondere Herausforderungen. Große Massen, komplexe Antriebssysteme, hydraulische Komponenten und schwer zugängliche Arbeitsbereiche erfordern ein umsichtiges und taktisch sauberes Vorgehen.

Ob Traktor, Mähdrescher, Ballenpresse oder Häcksler – moderne Landtechnik ist leistungsstark, aber im Schadensfall hochgefährlich. Eingeklemmte Personen, rotierende Anbauteile, gespeicherte Energien und unübersichtliches Gelände verlangen Fachwissen und Teamarbeit.

Praxisorientierte Fallbeispiele und taktische Lösungsansätze vermitteln Sicherheit im Umgang mit diesen besonderen Einsatzlagen.

Denn moderne Landtechnik erfordert mehr als Standardmaßnahmen – sie verlangt Wissen, Übersicht und ein klares Vorgehen.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Ausbilderin Weber Rescue 

 

Türöffnung

Die Öffnung geschlossener – und häufig auch verschlossener – Türen gehört zu den wichtigen und oftmals zeitkritischen Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr.

In diesem Workshop werden verschiedene Techniken zur Tür- und Fensteröffnung in Zwangslagen sowie zur Menschenrettung vorgestellt und geübt.

Schwerpunkte sind dabei:

  • zerstörungsfreie Öffnungstechniken
  • zerstörende Öffnungstechniken
  • praktische Übungen zur Fensteröffnung

Die Teilnehmenden erhalten einen praxisnahen Einblick in taktische Überlegungen, Werkzeugauswahl und strukturiertes Vorgehen im Einsatzfall.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe

Workshopleitung: Brandschutztechnik Müller - Torsten Weber


Umgang mit Kettensägen

Unser Ausbilderteam vermittelt den Teilnehmerinnen praxisnahe Kenntnisse im sicheren und effektiven Umgang mit Kettensägen. Sägen und Bäume stehen bereit, sodass Theorie und Übung direkt umgesetzt werden können.

Der Einsatz von Kettensägen bei Unwettern, Verkehrsunfällen oder Gebäude Freimachung wird gelehrt. Der Fokus liegt auf Sicherheit, korrekten Schnitttechniken und Risikobewertung unter Spannung. Die Teilnehmerinnen erlangen Kompetenz für den technischen Hilfeleistungseinsatz.

Erfahrene Ausbilder demonstrieren Techniken, gefolgt von eigenständigem Üben.

Feuerwehrangehörige mit Basiswissen; Kettensägenschein wünschenswert, aber nicht zwingend. Sägen werden gestellt.

Mitzubringende Kleidung: Persönliche Schutzausrüstung Technische Hilfe; Schnittschutzhose Form C wird gestellt

Workshopleitung: Thomas Kocks / Lars Maiwald, FF Gronau