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Workshop: Kunst- und Kulturveranstaltungen antisemitismussensibelgestalten - Betroffenenzentriertheit & Schutzkonzepte

Wie plant man eine Kulturveranstaltung so, dass sie von Anfang an antisemitismussensibel ist? Wie bindet man jüdische Perspektiven ein, ohne sie auf eine Rolle zu reduzieren? Und was braucht es, damit sich alle Beteiligten wirklich inkludiert fühlen?

Im ersten Teil haben wir uns mit Methoden, Übungen und konkreten Fallbeispielen diesen Fragen genähert. Schnell wurde klar: Das Thema ist zu komplex für einen einzigen Tag. Deshalb geht es im zweiten Teil weiter – mit neuen Schwerpunkten.

Im Fokus stehen drei Themen:

  1. Jüdische Präsenz und Sichtbarkeit in Kunst und Kultur: Wie gelingt Einladung und Beteiligung, ohne in Tokenismus[1] zu verfallen?
  2. Betroffenenzentriertes Arbeiten: Was bedeutet das konkret für die Planung und Begleitung von Veranstaltungen?
  3. Schutzkonzepte: Was sind das überhaupt? Wer braucht sie, was können sie leisten – und wo liegen ihre Grenzen?

Wir arbeiten praxisnah: an konkreten Fallbeispielen und gerne auch an euren eigenen Veranstaltungskonzepten. So nehmt ihr direkt anwendbares Wissen mit.

Der Workshop steht für sich – die Teilnahme am ersten Teil ist keine Voraussetzung. Neueinsteigende sind herzlich willkommen!


[1] Tokenismus bezeichnet die symbolische Einbindung von Personen aus marginalisierten Gruppen, ohne dass ihre Perspektiven oder Bedürfnisse tatsächlich berücksichtigt werden.


Der Workshop richtet sich an Multiplikator*innen aus der (Sozio-)Kultur & Kulturvermittlung sowie aus der Bildungs- und Jugendarbeit und aus migrantischen Strukturen.

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Sonstiges

Der genaue Ort der Veranstaltung wird nach der Anmeldung mitgeteilt. 

Für die Registrierung für die Veranstaltung ist die Zustimmung zu unserer Datenschutzerklärung von Eveeno und der Datenschutzerklärung des Büros für freie Kultur- und Jugendarbeit notwendig.