#PressefreiheitMachtSchule: Nachrichtenkompetenz im Klassenraum
Desinformation bedroht demokratische Gesellschaften weltweit. In sozialen Netzwerken verbreiten sich Propaganda, Halbwahrheiten und KI-verfälschte Inhalte rasant, verstärkt durch Algorithmen. Umso wichtiger ist es, dass junge Menschen früh lernen, Informationen kritisch zu prüfen, Quellen einzuordnen und journalistische Standards zu verstehen. Schulen spielen dabei eine Schlüsselrolle – doch das deutsche Bildungssystem wird dieser Aufgabe bislang nur unzureichend gerecht.
Im Rahmen der Aktion #PressefreiheitMachtSchule zum Internationalen Tag der Pressefreiheit diskutieren unsere Gäste, warum und wie Nachrichtenkompetenz fest im Unterricht verankert werden muss. Grundlage ist das Impulspapier von JmS „Kampf gegen Desinformation“, in dem aufgezeigt wird, wie andere Nationen mit dem Thema umgehen. Zu Beginn der Veranstaltung gibt Annette Kuhn (Bildungsdossier Kuhn + Schleper) dazu einen kurzen Input.
Wann? Mittwoch, 06. Mai 2026, ​​​​​​​Einlass ab 18:00 Uhr, Veranstaltungsbeginn 18:30 Uhr
Wo? Publix, Hermannstr. 90, 12051 Berlin
Podiumsdiskussion mit:
- Jochen Fasco (Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt)
- Ulrike Gruska (freie Journalistin, Mitglied im Vorstand von "Reporter ohne Grenzen" Deutschland)
- Konrad Schaller (Lehrkraft, Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Berlin-Pankow)
- N.N.
Moderation: Martin Spiewak (DIE ZEIT, JmS-Vorstand)
Die Veranstaltung wird gefördert durch die medienanstalten. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Bei Rückfragen kontaktieren Sie bitte die info@journalismusmachtschule.org