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18. Netzwerkkonferenz des lokalen Netzwerks „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg

Liebe Fachkräfte der Gesundheits-, Kinder- und Jugendhilfe,

wir laden Sie herzlich ein zur 18. Netzwerkkonferenz „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg.

Unter dem Titel „Vom Konzept zur gelebten Praxis – Kinderschutz wirksam gestalten“ widmet sich die diesjährige Netzwerkkonferenz der Frage, wie Schutzkonzepte in Einrichtungen nicht nur entwickelt, sondern nachhaltig umgesetzt und mit Leben gefüllt werden können.

Viele Einrichtungen haben bereits Schutzkonzepte entwickelt. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was braucht es, damit Schutzkonzepte im Alltag tatsächlich wirksam werden? Wie gelingt es, dass aus Konzepten gelebte Schutzprozesse werden und eine Kultur entsteht, in der Kinder und Jugendliche wirksam geschützt werden?

In seinem Hauptvortrag nimmt Dr. Peter Caspari (Institut für Praxisforschung und Projektberatung, München) aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung zu Aufarbeitung und Prävention sexualisierter Gewalt in den Blick. Er zeigt auf, welche Bedingungen förderliche und gewaltpräventive Einrichtungskulturen begünstigen, welche Spannungsfelder dabei bestehen und warum Schutz weit mehr ist als die Umsetzung einzelner Maßnahmen oder Vorgaben.

Ergänzt wird der Vortrag durch Angela Marquardt, Mitglied des Betroffenenrats der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Sie bringt die Perspektive von Betroffenen ein und macht deutlich, welche Bedeutung Vertrauen, Sprache, Sensibilität und die Vermeidung von Re-Traumatisierung für wirksamen Kinderschutz haben. Die Verbindung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungswissen eröffnet dabei einen besonderen Blick auf die Frage, wie Schutzkonzepte im Alltag tatsächlich wirksam werden können.

Im Weiteren erhalten Sie weitere Impulse in Fachforen zu spezialisierten Themen der Schutzkonzeptarbeit.

In der Pause haben Sie die Möglichkeit zur interdisziplinären Vernetzung, sowie zur Nutzung des „Markt der Möglichkeiten“ um sich über regionale Formate im Kinderschutz zu informieren. 

 

PROGRAMM 


12:30 Uhr Anmeldung und Stehcafé

 

13:00 Uhr Grußwort Britta Weizenegger, Bürgermeisterin der Stadt Trier

 

13:10 Uhr Neues aus dem Netzwerk „Gemeinsam für den Kinderschutz“ der Stadt Trier und des Landkreises Trier-Saarburg 

                  Elke Burchert, Mara Leick, Anna Quint

 

13:30 Uhr Vom Konzept zur gelebten Praxis – Kinderschutz wirksam gestalten - Dr. Peter Caspari, IPP München Angela Marquardt,

                  Betroffenenrat der UBSKM

 

15:00 Uhr Pause und Markt der Möglichkeiten


16:00 Uhr Fachforen

 

17:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Anmeldung und Organisatorisches:

Bitte entscheiden Sie sich bei der Anmeldung für zwei Fachforen 
(1. Priorität und 2. Priorität).

Je nach Anmeldezahlen und Teilnahmekapazitäten nehmen Sie an einem dieser Foren teil.

Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre Daten im Rahmen der Veranstaltung für z.B. Teilnehmerlisten erhoben, gespeichert und danach für projektspezifische Nachrichten an Sie verwendet werden. Ihre Einwilligung zum Informationsversand können Sie jederzeit widerrufen. 

Die Zertifizierung der Veranstaltung nach den Fortbildungsrichtlinien der Bezirksärztekammer Trier, der Landestherapeutenkammer RLP und die Anerkennung als Lehrerfort- und Weiterbildung sind beantragt.

Anmeldung bis zum 09.09.2026

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Elke Burchert, Mara Leick und Anna Quint 

Netzwerkkoordination Stadt Trier und Kreisverwaltung Trier-Saarburg


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