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„FGM/C Weibliche Genitalverstümmlung ein Thema für den Kinderschutz im Landkreis Bernkastel-Wittlich?“

Weltweit sind Millionen Kinder, Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen - eine erhebliche Menschenrechtsverletzung mit lebenslangen körperlichen und seelischen Folgen. Oft wird das Thema als weit entfernt wahrgenommen. Doch durch Migration und Flucht betrifft weibliche Genitalverstümmelung auch Deutschland – und damit auch uns.

Dr. Idah Nabateregga führt in die grundlegenden Aspekte der weiblichen Genitalverstümmelung ein und erläutert u. a. Definitionen, körperlichen und psychischen Folgen für Betroffene, rechtliche Rahmenbedingungen in Deutschland.

Weiterhin zeigt sie auf, wie Fachkräfte Gefährdungssituationen erkennen, kultursensibel mit betroffenen Mädchen und Frauen umgehen und präventive sowie unterstützende Maßnahmen in Schule, Jugendhilfe und Gesundheitswesen umsetzen können. Der Vortrag vermittelt damit kompaktes Fachwissen und praxisnahe Handlungsfähigkeit für alle, die sich im Kinderschutz im Landkreis Bernkastel-Wittlich engagieren.

​​​​​​​Ich wünsche uns allen einen intensiven Austausch und erhoffe wertvolle Impulse, um gemeinsame Handlungssicherheit im Schutz von jungen Mädchen und Frauen vor weiblicher Genitalverstümmelung zu gewinnen.

Ich freue und bedanke mich für Ihre aktive Teilnahme und engagierte Mitarbeit im „Netzwerk Kinderschutz“.

Teilnehmer

Teilnahmebedingungen für Veranstaltungen im Netzwerk Kinderschutz und des Arbeitskreises Jugendschutz & Suchtprävention

Damit wir gemeinsam eine offene, inspirierende und sichere Atmosphäre schaffen, bitten wir Sie, sich an folgende Prinzipien zu halten:

  • Respekt und Wertschätzung
    ​​​​​​​Begegnen Sie allen Teilnehmenden und Referierenden mit Freundlichkeit und Anerkennung.

  • Vielfalt und Offenheit
    Bringen Sie neugierige Haltung gegenüber unterschiedlichen Hintergründen, Meinungen und Lebensentwürfen mit.

  • Gewaltfreie Kommunikation
    Formulieren Sie Ihre Beiträge sachlich und konstruktiv, ohne diskriminierende oder herabsetzende Äußerungen.

  • Solidarität und Teilhabe
    Beteiligen Sie sich aktiv an Diskussionen und unterstützen Sie einander in Lern- und Arbeitsphasen.

  • Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
    Stehen Sie klar für freiheitlich-demokratische Werte ein und setzen Sie sich gegen Rassismus, Sexismus, Traditionalismus und politischen, religiösen Extremismus ein.

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