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„Kindheit „rechts außen“. Zum Umgang mit extrem rechten Familien und Fragen des Kinderschutzes â€œ


Rechtsextremismus ist eine zutiefst menschenfeindliche und antidemokratische Ideologie. Sie basiert auf der Annahme einer Ungleichwertigkeit von Menschengruppen und zielt auf Abwertung, Verfolgung bis hin zur Vernichtung dieser Gruppen. Rechtsextremismus ist nicht mit den Werten aus Grundgesetz, Menschenrechten oder den Kinderrechten vereinbar.

Was kann es für Kinder bedeuten, mit dieser menschenfeindlichen Ideologie aufzuwachsen? Welchen Idealen in Erziehung und Sozialisation wird in der extremen Rechten gefolgt? Und wie verhält sich eine extrem rechte Erziehung zu Kinderrechten und Kinderschutz? Solche Fragen stellen sich pädagogischen und sozialarbeiterischen Fachkräften, die in ihrem Arbeitsalltag mit extrem rechten Familienkonstellationen konfrontiert sind.

Die Netzwerkkonferenz Kinderschutz behandelt in diesem Jahr das Aufwachsen in extrem rechten Familien. Anhand einer Fallarbeit wird erarbeitet, was das für Kinder aus solchen Familien, aber auch für von Diskriminierung betroffene Kinder aus anderen Familien, bedeutet. Schließlich geht es auch um Handlungsmöglichkeiten, wenn Fälle extrem rechter Familienkonstellationen in Einrichtungen auftauchen.

​​​​​​​Der Fachvortrag wird durch die Fachstelle Rechtsextremismus und Familie (RuF). RuF unterstützt bundesweit Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, menschenfeindliche Haltungen zu erkennen, zu verstehen und ihnen professionell zu begegnen.


Teilnehmer

Teilnahmebedingungen für Veranstaltungen im Netzwerk Kinderschutz und des Arbeitskreises Jugendschutz & Suchtprävention

Damit wir gemeinsam eine offene, inspirierende und sichere Atmosphäre schaffen, bitten wir Sie, sich an folgende Prinzipien zu halten:

  • Respekt und Wertschätzung
    ​​​​​​​Begegnen Sie allen Teilnehmenden und Referierenden mit Freundlichkeit und Anerkennung.

  • Vielfalt und Offenheit
    Bringen Sie neugierige Haltung gegenüber unterschiedlichen Hintergründen, Meinungen und Lebensentwürfen mit.

  • Gewaltfreie Kommunikation
    Formulieren Sie Ihre Beiträge sachlich und konstruktiv, ohne diskriminierende oder herabsetzende Äußerungen.

  • Solidarität und Teilhabe
    Beteiligen Sie sich aktiv an Diskussionen und unterstützen Sie einander in Lern- und Arbeitsphasen.

  • Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
    Stehen Sie klar für freiheitlich-demokratische Werte ein und setzen Sie sich gegen Rassismus, Sexismus, Traditionalismus und politischen, religiösen Extremismus ein.

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