Gemeinschaftsgärten in Kommunen –
wie können sie gelingen?
Freitag, 09. Oktober 2026 // 10.30 - 15.00 Uhr // Stadt- und Kreisbibliothek "Georgius Agricola" Glauchau
INHALT und ABLAUF:
Wo Menschen gemeinsam pflanzen, ernten und gestalten, entstehen oft ganz nebenbei neue Begegnungen und Verbindungen. Gemeinschaftsgärten können Orte werden, an denen Nachbarschaft gelebt, Wissen geteilt und das eigene Umfeld aktiv mitgestaltet wird. Doch was braucht es, damit solche Projekte in Kommunen wirklich Wurzeln schlagen?
Beim Austauschtreffen in Glauchau werfen wir einen Blick in den Mitmachgarten am Karlsweg, ein kommunales ESF-Plus-Vorhaben, und kommen miteinander über Erfahrungen, Möglichkeiten und Herausforderungen ins Gespräch. Dabei geht es auch um das Zusammenspiel von Verwaltung und Trägern, die Nutzung kommunaler Flächen und die Frage, wie unterschiedliche Menschen für das gemeinschaftliche Gärtnern gewonnen werden können. Gemeinsam wollen wir gute Ansätze entdecken, voneinander lernen und Ideen mitnehmen, die auch andernorts weiterwachsen können.
Geplanter Ablauf
10:30 Uhr
Ankommen
10:45 Uhr
Begrüßung und Vorstellungsrunde
11:00 Uhr
Online-Impuls: Gemeinschaftsgärten aufbauen und verstetigen – Unterstützungsmöglichkeiten durch die anstiftung
Gudrun Walesch, anstiftung
Einblicke in:
- die Vielfalt von Gemeinschaftsgärten und urbanen Gartenprojekten,
- die Arbeit und Angebote der anstiftung zur Unterstützung gemeinschaftlicher Garteninitiativen,
- Vernetzungs-, Beratungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten für Engagierte und Kommunen,
- bundesweite Erfahrungen und Ressourcen für den Aufbau gemeinschaftlicher Gartenprojekte.
Anschließend Gelegenheit für Rückfragen und einen ersten Austausch.
11:40 Uhr
Vorstellung der Saatgutbibliothek Glauchau
Birgit Jacob, Bibliotheksleiterin Stadt- und Kreisbibliothek „Georgius Agricola“ Glauchau
Einblicke in das Konzept der Saatgutbibliothek, die praktische Umsetzung vor Ort sowie Möglichkeiten zur Förderung von Biodiversität und Beteiligung.
12:00 Uhr
Mittagspause
12:35 Uhr
Gemeinsamer Weg zum Gemeinschaftsgarten am Karlsweg
12:45 Uhr
Praxisbeispiel vor Ort: Gemeinschaftsgarten am Karlsweg Glauchau
Claudia Richter, Koordinierungsstelle / Quartiersmanagement ESF, Stadtverwaltung Glauchau
Vorstellung des gastgebenden Standortes und Einblicke in:
- die Entstehung und Entwicklung des Gartens,
- die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern,
- Erfahrungen, Herausforderungen und Gelingensfaktoren.
13:45 Uhr
Praxisimpuls: Von der Idee zum lebendigen Gemeinschaftsgarten – Erfahrungen aus dem Gartennetzwerk Dresden
Manuela Jacobs, Gartennetzwerk Dresden (angefragt)
Einblicke in:
- die Begleitung und Vernetzung von Gemeinschaftsgärten in der Praxis,
- Erfahrungen beim Aufbau und der Weiterentwicklung gemeinschaftlicher Gartenprojekte,
- die Gewinnung und langfristige Einbindung von Engagierten,
- die Zusammenarbeit mit Kommunen, Vereinen und weiteren lokalen Partnern,
- Herausforderungen im Projektalltag und bewährte Lösungsansätze aus der Netzwerkpraxis.
Anschließend Austausch mit den Teilnehmenden zu Fragen, Erfahrungen und Übertragungsmöglichkeiten für die eigene Kommune oder Initiative.
14:30 Uhr
Gemeinsame Reflexion: Was unterstützt Gemeinschaftsgärten vor Ort?
Sammlung zentraler Erkenntnisse aus den Impulsen und Praxisbeispielen.
15:00 Uhr
Ende der Veranstaltung
TEILNAHMEHINWEIS: Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenzahl auf 30 begrenzt ist. First come, first serve. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie krankheitsbedingt kurzfristig Ihre Teilnahme nach Registrierung wieder absagen müssen, um den Platz für andere Interessierte freizugeben. Sie erhalten wenige Tage vor Veranstaltungsbeginn eine E-Mail mit dem Einwahllink.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen, fachlichen Austausch mit Ihnen!
Die Servicestelle Quartiersentwicklung und Gemeinwesenarbeit Sachsen (QuGe) ist Teil der Förderrichtline Nachhaltige Soziale Stadtentwicklung ESF Plus 2021-2027 und wird kofinanziert von der Europäischen Union. Mit dem Programm Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ unterstützt das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) Städte und Gemeinden bei der sozialen Entwicklung ausgewählter Stadtgebiete mit Landesmitteln und Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Bewilligungsstelle ist die Sächsische Aufbaubank (SAB).