Fachveranstaltung «Praxis & Umsetzung: Integration erneuerbarer Wärme- und Stromtechnik im Quartier – teure Sanierungsfälle in 15 Jahren verhindern»
Zwischen einer groben Rahmenplanung und der konkreten Umsetzung liegt die entscheidende Phase: Aus lokalen Potenzialen müssen langfristig tragfähige Energiesysteme werden.
Gerade bei der Planung neuer Quartiere und der Sanierung bestehender Strukturen gilt es daher, Strom und Wärme von Anfang an gemeinsam zu denken. Wer heute auf getrennte Lösungen setzt, riskiert in 10-15 Jahren kostenintensive Nachrüstungen und technische Abhängigkeiten. Die Sektorenkopplung von erneuerbarer Strom- und Wärmeerzeugung bietet dagegen die Chance, Infrastrukturen effizient aufeinander abzustimmen und gleichzeitig neue Geschäfts- und Betreibermodelle zu etablieren.
Die zweite Veranstaltung in der Reihe «Integration erneuerbarer Wärme- und Stromtechnik im Quartier» zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie der Weg vom Wärmeplan zur zukunftsfähigen Quartiersversorgung gelingen kann – und welche Möglichkeiten Stadtwerken, Kommunen und Betreibern von Energie-Netzen dafür zur Verfügung stehen.
Inhalte:
Vortrag „Vom Wärmeplan zum Energiesystem – wie aus lokalen Potenzialen tragfähige Quartierslösungen entstehen“, Thomas Vogel, zeitgeist engineering GmbH
Vortrag „Vom Netz zum Geschäftsmodell: Betreibermodelle, Contracting und Energiemanagement in der Praxis“, Thomas Müller, E1 Energiemanagement GmbH
Vortrag „Veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen für die Transformation im Wärmebereich“, Tobias Huter, naturstrom AG
Vortrag „Der „Hofladen“ für Energie: Strom regional erzeugen, lokal nutzen, gemeinsam profitieren“, Christina Barchmann und Thomas Oppelt, Bayernwerk Regio Energie GmbH
Fragen und Diskussion
Anmeldeschluss: 15.10.2026
Die Veranstaltungsorganisation durch die ENERGIEregion Nürnberg e.V. wird im Rahmen des Projekts «Klimapakt2030plus - Energiewende in der Metropolregion Nürnberg» durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.