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Schutz braucht Differenzierung - Sexualisierte Gewalt im Kinderschutz


Kinderschutz ist eine zentrale Querschnittsaufgabe der Kinder- und Jugendhilfe. Fachkräfte stehen dabei vor der Herausforderung, sexualisierte Gewalt nicht nur als individuelles Geschehen, sondern auch im Kontext gesellschaftlicher Macht- und Ungleichheitsverhältnisse zu verstehen. In Präventions- und Schutzkonzepten wird jedoch oft von „dem Kind“ ausgegangen. Geschlecht, rassistische Zuschreibungen, Flucht- und Migrationserfahrungen, Behinderung oder soziale Lage bleiben dabei oft unberücksichtigt. Dadurch sind bestimmte Kinder und Jugendliche mit besonderen Risiken und Bedürfnissen unsichtbar.

Die Veranstaltungsreihe nimmt sexualisierte Gewalt aus einer geschlechterreflektierenden und intersektionalen Perspektive in den Blick. In drei Modulen schauen wir uns an, wie unterschiedliche Diskriminierungserfahrungen und Zugehörigkeiten das Risiko sexualisierter Gewalt, den Zugang zu Hilfe sowie Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozesse beeinflussen. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird deutlich, warum ein differenzierter Blick notwendig ist, um Kinder und Jugendliche angemessen schützen und begleiten zu können.

Ziel der Reihe ist es, die Teilnehmenden für die Vielfalt von Betroffenheiten zu sensibilisieren, eigene Annahmen zu reflektieren und Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag zu stärken.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an (Angehende) Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie im pädagogischen Bereich Tätige und Interessierte.


Teilnehmer

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Es können einzelne Module der Workshopreihe oder die gesamte Reihe gebucht werden. 

Wir bitten bei der Buchung darauf zu achten, dass WS 2 und WS 3 Grundlagenwissen zum Thema voraussetzen.

Auf Anfrage gibt es die Möglichkeit eines reduzierten Teilnahmebeitrages (z.B. für Studierende oder Ehrenamtliche).

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