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Ob Partnerschaftsgewalt, sexualisierte Gewalt, physische Misshandlungen im öffentlichen Raum oder auch digitale Gewalt – bei allen Gewaltformen sind Männer als Täter deutlich überrepräsentiert. Gewalthandeln ist also ganz offenkundig mit toxischen Männlichkeitskonstruktionen elementar verknüpft.
In diesem Vortrag soll daher zunächst intensiv betrachtet und anhand von acht konkreten Thesen ausgeführt werden, wie genau traditionelle Männlichkeitsvorstellungen das Risiko männlichen Gewaltverhaltens gegenüber Mädchen und Frauen, aber auch gegenüber anderen Jungen und Männern, drastisch erhöhen. Darauf aufbauend wird erörtert werden, welche Konsequenzen diese theoretischen Überlegungen für die Konzipierung von gewaltpräventiven Maßnahmen haben (sollten).
Der Vortrag wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Referent: Björn Süfke (Psychologe, Autor und Männerberater)