Die offene Gesprächsreihe „Tacheles“ der SPD Treptow-Köpenick lädt zur nächsten Diskussion ein.
Rechte Gewalt in Berlin – wenn es plötzlich ganz nah ist.
Die brutale Attacke auf Monir Khan direkt vor der Kirche Zum Vaterhaus – unserem Veranstaltungsort – war ein Schock für viele Menschen im Kiez. Ein mutmaßlich rassistisch motivierter Übergriff, der uns tief betroffen macht. Und genau deshalb reden wir jetzt darüber – offen, ehrlich, direkt. Mit diesem Tacheles widmen wir uns ganz bewusst dem Thema.
In Deutschland wurden im Jahr 2024 ca. 84.000 politisch motivierte Straftaten verübt. Den stärksten Anstieg verzeichneten die rechts motivierten Straftaten: 42.788 laut der Polizeistatistik. Rechte Gewalt nimmt zu. In ganz Berlin, auch hier bei uns in Treptow-Köpenick. Das rechtsextremistische Personenpotential liegt wie im Vorjahr bei ca. 1450 Personen. Davon sind 790 Personen gewaltbereit. Der „Der III. Weg“ ist ein dominierender und traditioneller Akteur in Berlin.
Rassismus, Hass und Einschüchterung bedrohen das friedliche Zusammenleben – und treffen Menschen, die einfach nur dazugehören wollen.
Wir fragen: Was bedeutet das für unsere Gesellschaft? Wie kann Schutz konkret aussehen – für Betroffene, für Nachbarschaften, für alle? Und was muss sich politisch, zivilgesellschaftlich und strukturell ändern?
Wir reden Tacheles – weil Wegsehen keine Option ist.​​​​​​​
Unsere Gäste: ​​​​​​​
Ulrich Krätzer, Redakteur (Welt / Welt am Sonntag, Ressorts, Investigativ und Reportage mit dem Schwerpunkt innere Sicherheit und Extremismus)
Mathias Wörsching, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR)
Janika Schemm, Zentrum für Demokratie (ZfD) Treptow-Köpenick​​​​​​​
Moderation: Tom Schreiber, stellv. SPD-Kreisvorsitzender Treptow-Köpenick
Wann? 4. Juni 2025
Einlass: 18:00 Uhr | Beginn: 18:30 Uhr
Wo? Kirche Zum Vaterhaus, Baumschulenstraße 82-83, 12437 Berlin