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 TEILHABEATLAS 
 KINDER UND JUGENDLICHE 

 Wie sich ihre Lebensverhältnisse in Deutschland 
​​​​​​​ unterscheiden und was ihnen wichtig ist 


Teilhabechancen junger Menschen in Schleswig-Holstein

Dienstag, 11. November 2025, 13:30 â€“ 16:30 Uhr

musiculum Lern- und Experimentierwerkstatt für Kinder und Jugendliche 
Stephan-Heinzel-Straße 9, 24103 Kiel â€‹â€‹â€‹â€‹â€‹â€‹â€‹

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Informationen

Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist ein zentrales Versprechen. Doch wird dieses Versprechen in Städten wie auf dem Land, in wohlhabenden wie in strukturschwächeren Regionen gleichermaßen eingelöst? Wie sehen die Teilhabemöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in den 400 Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands aus? Und wie ist die Situation inSchleswig-Holstein?​​​​​​​

Am 11. November 2025 stellen die Autor:innen der Studie – die Wüstenrot Stiftung, das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung – die Ergebnisse vor, mit spezifischem Blick auf Schleswig-Holstein. Anschließend wollen wir mit Ihnen über die regionalen Teilhabemöglichkeiten diskutieren und gemeinsam herausarbeiten, welche konkreten Maßnahmen und Handlungsansätze für mehr Teilhabe von Kindern und Jugendlichen nötig wären.

Der „Teilhabeatlas – Kinder und Jugendliche“ untersucht, wie sich die Lebensverhältnisse junger Menschen in Deutschland unterscheiden. Ungleichheiten werden anhand von Daten zu Wirtschaft, Bildung, Demografie und Infrastruktur aufgezeigt und anhand von interaktiven Karten veranschaulicht. Ergänzend wurden Kinder und Jugendliche in acht Regionen nach ihren eigenen Erfahrungen und Bedürfnissen befragt.

Mehr Informationen zum „Teilhabeatlas – Kinder und Jugendliche“ sowie die Möglichkeit die Publikation herunterzuladen finden Sie unter: https://teilhabeatlas.org/​​​​​​​

In Schleswig-Holstein liegen viele Landkreise und kreisfreie Städte im Deutschlandvergleich im Mittelfeld bei den Bedingungen für die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. In den städtischen Räumen ist die Kinderarmut hoch, ebenso wie in einzelnen Landkreisen. Auch beim Übergang von der Schule in den Beruf gibt es Hürden. Der Anteil der jungen Menschen, die ihre Schullaufbahn ohne einen Abschluss verlassen, fällt in der Mehrheit der Landkreise und in den kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins höher aus als andernorts. Auch die Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze liegt unter dem Durchschnitt. Beim Zugang zu digitalen Teilhabemöglichkeiten, schneidet Schleswig-Holstein flächendeckend sehr gut ab.  

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Bitte melden Sie sich bis zum 04.11.2025 an.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und darauf, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
Gerne können Sie diese Einladung auch in Ihren Netzwerken weiterleiten.


Mit freundlichen Grüßen

Peggy Eckert

Leitung DKJS Sachsen
Expertin für Demokratiebildung, Engagement und Beteiligung


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