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Allgemeine Informationen
Die Zentrale Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen (Z·A·N) veranstaltet am 2. März 2026 in Kooperation mit der LandesHochschulKonferenz Niederachsen (LHK) und der Leuphana Universität Lüneburg einen Fachtag zum Thema „Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus“.
Eingeladen sind Hochschulangehörige aus Niedersachsen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven in ihren Hochschulen mit den Themen Antidiskriminierung, Antisemitismus, Antisemitismuskritik sowie jüdischem Leben auseinandersetzen oder Anknüpfungspunkte an ihre Arbeit haben bzw. sehen.
Antisemitismus zeigt sich heute in vielfältigen Formen – offen, subtil, historisch tradierte Muster aufgreifend oder im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Debatten. Besonders der Nahostkonflikt und der Staat Israel sind eine Projektionsfläche für aktualisierte Formen des Antisemitismus. Davon sind auch Hochschulen als Orte des wissenschaftlichen Austauschs und gesellschaftlichen Diskurses nicht ausgenommen. Gemeinsam möchten wir daher ein Signal setzen: Hochschulen sind Orte, an denen eine aktive Auseinandersetzung mit Antisemitismus stattfindet.
Der Fachtag bietet die Möglichkeit, sich zu Fragen und Herausforderungen dieser aktiven Auseinandersetzung an Hochschulen in Niedersachsen auszutauschen, sich hochschul- und themenübergreifend niedersachsenweit zu vernetzen und aktuelle Fragestellungen aus dem Feld der Antisemitismuskritik kennenzulernen und zu diskutieren. Die Teilnehmenden erhalten Impulse zur Weiterarbeit vor Ort, lernen potenzielle Partner_innen und hilfreiche Angebote kennen.
In unterschiedlichen Foren können jüdische Perspektiven an Hochschulen sowie Best-Practice-Beispiele zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus kennengelernt, unterschiedliche Formen der Verankerung des Themas diskutiert und Unklarheiten bei der Bewertung von Vorkommnissen thematisiert werden.
Ablauf und Programm
(Stand: 23.01.2026; wird laufend aktualisiert)
Ab 9:00 | Check-In, Ankommen, Info-Stände |
10:00 | Begrüßung Gesamtmoderation: Laura Cazés (ZWST) |
10:15 | Diskursiver Einstieg mit
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11:00 | Vortrag von Marina Chernivsky (KOAS, OFEK): „Leerstellen, Strukturmerkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen" |
12:00 | Pause und Vernetzung |
13:30 | Foren I |
14:40 | Wechsel |
14:50 | Foren II |
16:00 | Pause und Vernetzung |
16:30 | Zusammenfassung mit Tagungskommentar von Miriam Yosef (jüdisch&intersektional): ​„Beobachtungen und Anknüpfungspunkte für Bündnisarbeit“ |
17:00 | Ende |
Foren
Forum 1 | Jüdische Perspektiven an Hochschulen | Dr.in Rebecca Seidler im Gespräch mit Prof. Julia Bernstein (Netzwerk jüdischer Hochschullehrender) und Esther Belgorodski (Verband jüdischer Studierender Nord) |
Forum 2 I | Ansätze zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen: Fort- und Weiterbildungen | Dr.in Dana Ionescu im Gespräch mit Dr.in Carina Branković und Friederike Henjes (Universität Oldenburg) und Enno Stünkel (VHS Celle) |
Forum 2 II | Ansätze zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen: Beratung | Dr.in Dana Ionescu im Gespräch mit Marina Chernivsky und Alexandra Wichmann (OFEK) |
Forum 3 | Verankerung der Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen | Kathrin Ziemens im Gespräch mit Prof. Dr. René Dausner (Universität Hildesheim), Dr.in Mareike Gerke (Hochschule Hannover) und Nadine Carina Waitz (Uni Oldenburg)
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Forum 4 | Dokumentation und Einordnung antisemitischer Vorfälle an Hochschulen | Katarzyna Miszkiel-Deppe und Helge Regner RIAS Niedersachsen |
Guter Umgang auf der Tagung
Wir freuen uns auf den Fachtag und den Austausch mit Ihnen!
Unser Ziel ist, dass sich alle Anwesenden wohlfühlen. Im Rahmen des Fachtags kann es dazu kommen, dass über Diskriminierungen und Diskriminierungserfahrungen gesprochen wird; dabei kann es (selbst ungewollt) zu diskriminierendem Verhalten kommen. Daher bitten wir alle Teilnehmenden, sensibel zu sein und aufeinander zu achten. Formen von Diskriminierung wie unter anderem Rassismus, Sexismus, Ableismus, Antisemitismus oder Homo- und Transfeindlichkeit werden auf dem Fachtag nicht toleriert.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, Teilnehmende von der Veranstaltung auszuschließen, wenn diese durch ihr Verhalten – zum Beispiel durch rechtsextreme, rechtspopulistische, rassistische oder antisemitische Äußerungen – die Tagung grob oder wiederholt stören.