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Umgang mit Verschwörungstheorien in der Jungen*arbeit
Die demokratische Grundordnung steht zunehmend unter Druck. Ein Grund dafür ist die wachsende Verbreitung von Verschwörungserzählungen und Narrativen. Sie wirken spaltend und können das Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen und in das Zusammenleben untereinander schwächen oder auflösen.
Besonders Jungen* und junge Männer* geraten in den Fokus und werden gezielt angesprochen. Viele Verschwörungsnarrative greifen auf antifeministische, antisemitische oder demokratiefeindliche Deutungen zurück. Sie arbeiten mit klaren Feindbildern und konstruieren ein „Wir gegen die Anderen“. Diese Schuldzuweisungen überdecken häufig eigene Erfahrungen von Unsicherheit, Scham, Einsamkeit, Hilflosigkeit oder Enttäuschungen. Gerade in Zeiten von Unsicherheit können sie als vermeintliche Antwort auf Gefühle von Ohnmacht wirken. Gleichzeitig fördern sie Emotionen wie Wut, Misstrauen und Abwertung gegenüber anderen Gruppen und spielen mit der Angst vor dem Neuen und Unbekannten.
Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit erleben diese Dynamiken in ihrer täglichen Praxis. Oft stehen sie den geäußerten Frustrationen, Ängsten und provokanten Aussagen zunächst ratlos gegenüber. Ziel dieser Fortbildung ist es daher, Fachkräfte darin zu stärken, Verschwörungsmythen frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Wir lernen, solche Narrative einzuordnen, sie mit fundierten Argumenten zu hinterfragen und ihnenruhig und souverän entgegenzutreten.
Der Flyer zur Veranstaltung kann hier abgerufen werden.
Melde dich am besten gleich an! Der Anmeldeschluss ist der 27. Mai 2026.