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12. Mai 2026: Aufbau von hilfreichen Strukturen im Umgang mit Diskriminierung

13:30-15:00 Uhr 

Die Teams in der Pflege wie in Kindertageseinrichtungen sind von einer großen Vielfalt geprägt. Erfahrungen von Diskriminierung sind in der Zusammenarbeit nicht vermeidbar: Dies kann von unbedachten oder auch bewusst verletzenden Äußerungen im Team oder einer als Benachteiligung erlebten Einteilung im Schichtplan, bis zu körperlichen Grenzverletzungen oder einer dauerhaften Ausgrenzung (Mobbing) reichen. Auch durch Dritte wie beispielsweise von Bewohner*innen einer Pflegeeinrichtung oder von Eltern einer Kita können diskriminierende Handlungen ausgehen. 

Die daraus resultierenden Belastungen für betroffene Mitarbeitende und negative Effekte auf die Gesundheit, die Atmosphäre im Team und eine nachhaltige Fachkräftesicherung werden vielfach unterschätzt. 

Eine frühzeitige Auseinandersetzung, wie sich Diskriminierung im Berufsalltag zeigt und wie man damit umgehen kann, ist daher von zentraler Bedeutung. Früher oder später wird das Unternehmen mit konkreten Fällen beschäftigt sein.

Die Veranstaltung gibt einen Überblick über mögliche Strukturen der Bearbeitung von Diskriminierungsfällen. 

  • Die gesetzlich vorgeschriebene AGG-Beschwerdestelle kann dann ein zentrales Instrument sein und Orientierung und Handlungssicherheit bieten. 
  • Daneben sind auch niedrigschwellige Anlaufstellen oder Vertrauenspersonen sinnvoll.

Die Teilnehmenden erhalten eine Orientierung, wie sie über eine wirksame Beschwerdestruktur eine respektvolle, faire Arbeitskultur stärken sowie Mitarbeitende gewinnen und halten können.

 Referent: Andreas Foitzik: adis e.V., Kompetenzzentrum Faires Onboarding (KoFO)

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