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Pädagogischer Umgang mit Gegenstimmen in der antisemitismuskritischen Erwachsenenbildung

Antisemitismus im (Berufs-)Alltag wird von Fachkräften und ehrenamtlich Engagierten als schwer greifbar wahrgenommen. Häufig fehlt das Wissen zur Erkennung von und die Sicherheit im Umgang mit Vorfällen in diesem Phänomenbereich. Dabei sind antisemitische Ressentiments und Narrativen strukturell tief verankert und finden sich in allen gesellschaftlichen Institutionen und Bereichen. Ein reflektierender Umgang mit Antisemitismus setzt die Auseinandersetzung mit Antisemitismusverständnissen voraus – und deren Relevanz für das eigene berufliche Handeln.  
  
Diese Fortbildung bietet einen ersten Einblick in aktuelle antisemitische Dynamiken, wie sie sich etwa in pädagogischen Räumen und institutionellen Strukturen manifestieren. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird die Wahrnehmung für subtile wie offene Formen von Antisemitismus im pädagogischen Alltag geschärft und der Umgang damit professionalisiert. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist die Förderung von Selbstreflexion und kollegialem Austausch. Die Teilnehmenden werden ermutigt, eigene Erfahrungen und Handlungsspielräume kritisch zu hinterfragen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.
 
Das Fortbildungsteam des Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) wird einen thematischen Einstieg geben, Fallarbeiten moderieren und Handlungsoptionen resümieren.


Wir sind anerkannter Bildungsträger bei der Bundeszentrale für politische Bildung/BpB.

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