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Die Bergpredigt im Matthäusevangelium (Kapitel 5-7) ist eine der bekanntesten Reden Jesu und hat eine zentrale Bedeutung im Christentum – aber sie ist keine fromme Moralpredigt. Sie ist ein radikaler Entwurf davon, wie Menschsein in Gottes Augen aussieht. Jesus beschreibt darin keine Idealwelt, sondern die Realität eines neuen Lebens – eines Menschseins, das sich nicht nach Macht, Erfolg oder Selbstdarstellung definiert, sondern nach Liebe, Vertrauen und Gerechtigkeit. 

In der Fortbildung soll auf das der Bergpredigt zugrunde liegende Menschenbild und seine Bedeutung für die Interpretation und Umsetzung dieser Bibelstelle eingegangen werden. Es wird ein Unterrichtsentwurf für Sekundarstufe I und II angeboten, der in der Veranstaltung diskutiert und weiter erarbeitet werden kann

Referent: Thomas Nonnenmacher, Referent für Religionspädagogik in Schleswig-Holstein, Erzbistum Hamburg


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