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Veranstaltungsdetails:


Traumatische Erfahrungen können für geflüchtete Menschen erhebliche Herausforderungen bei der Integration und der Erlangung eines dauerhaften Aufenthaltsstatus mit sich bringen. Oft scheitern Asylverfahren daran, dass Betroffene ihre Erlebnisse in der Anhörung nicht angemessen schildern können oder ihre Glaubwürdigkeit angezweifelt wird. Die Folgen sind vielfältig: Sprachbarrieren, Schwierigkeiten bei der Arbeitsaufnahme oder psychische Belastungen, die zu sozialer Isolation oder sogar zu Konflikten mit dem Rechtssystem führen können. Häufig leben Betroffene mit einer Duldung, sind von Abschiebung bedroht oder erhalten nur eingeschränkte Unterstützung.

In dieser Fortbildung werden praktische Lösungswege nach aktuellem Ausländer- und Asylrecht aufgezeigt, die Betroffenen den Zugang zu einem rechtmäßigen Aufenthalt ermöglichen können. Im Mittelpunkt steht dabei der Nachweis der Traumatisierung durch eine qualifizierte fachärztliche Bescheinigung. Es wird auf die Inhalte und formalen Anforderungen einer solchen Bescheinigung eingegangen, die Möglichkeiten der Kostenübernahme erläutert und die damit verbundenen Herausforderungen diskutiert.

👤 Referentin: Kerstin Leidt, Rechtsanwältin für Ausländer- und Asylrecht

📅 Datum: 10. Juni 2026
⏰ Uhrzeit: 10:00 – 13:00 Uhr
📍 Ort: Online


Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Schutz- und Versorgungskompass Schleswig-Holstein“ statt und richtet sich insbesondere an Mitarbeiter in Unterkünften für geflüchtete Menschen sowie an Mitarbeitende in kommunalen und Landesbehörden, die mit dieser Zielgruppe arbeiten.



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