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Die Alzheimer-Krankheit: Was passiert im Gehirn und welche neuen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Prof. Dr. Jörg Tatzelt (Medizinische Fakultät, Institut für Biochemie und Pathobiochemie)

Verschiedene Befunde aus den Bereichen Neuropathologie, Genetik und Tiermodellen haben ergeben, dass die Ablagerung von Proteinen im Gehirn eine wichtige Rolle bei der Entstehung verschiedener neurodegenerativer Erkrankungen spielt. Zu diesen Krankheiten zählen insbesondere die Alzheimer-Krankheit. Es ist jedoch nach wie vor unklar, auf welche Weise die Proteinablagerungen eine Schädigung bestimmter Nervenzellen bewirken.

Unsere Forschung zielt darauf ab, die zugrunde liegenden Mechanismen zu identifizieren, die zur Bildung der Proteinablagerungen in Zellen führen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Verhinderung dieser Ablagerungen untersucht. Ziel ist es, die Grundlagen für die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen.

In Rahmen des Gesprächs werden die charakteristischen Merkmale der Alzheimer-Krankheit sowie neue Behandlungsmethoden in allgemeinverständlich Form dargelegt und erörtert. Dieses Angebot ist nicht als medizinische Beratung zu verstehen.

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