Montag, 12. Okt. 2026 von 18:00 bis 20:00
Mädchen*arbeit in Deutschland steht unter Druck – auch, weil antifeministische Akteur*innen gezielt Einfluss nehmen. Insbesondere queere und feministische Angebote der Jugendarbeit werden von Antifeminist*innen in ihrer Relevanz in Frage gestellt. Jugendliche werden gezielt adressiert, sobald sie in die antifeministischen Feindbilder wie geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Feminismus und körperlicher Selbstbestimmung passen.
In der Sozialen Arbeit nutzen Antifeminist*innen die Strukturen, um eigene Angebote zu schaffen, von außen Einfluss zu nehmen oder nach innen (also in die eigenen Kreise) zu wirken. Mädchen*arbeit wird vor allem dort zur Zielscheibe, wo ihre Zielgruppe (potenziell) Betroffene antifeministischer Angriffe sind. Dieser Input fasst antifeministische Einflussnahmen auf die Soziale Arbeit in einemallgemeinen Überblick zusammen mit besonderem Blick auf Mädchen und Frauen in den Strukturen und gibt davon ausgehend Impulse für den Umgang im konkreten Kontext der Mädchen*arbeit.
Zur Referent*in:
Laura Sasse, ist wissenschaftliche freie Mitarbeiter*in und Bildungsreferent*in bei Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. sowie freiberuflich tätig in den Kernthemen Antifeminismus, rechte Geschlechterpolitiken, Sexismus, geschlechterreflektierte Pädagogik, Intersektionalität und Feminismus. Zuletzt veröffentlicht: Antifeministische Einflussnahme in der Sozialen Arbeit. In: Antifeminismus begegnen - Pädagogische Handreichung zwischen Sensibilisierung und Handlung in der Bildungsarbeit. Online verfügbar unter https://www.dissens.de/fileadmin/dissens_home/content/documents/AnBeg/padgog_antifeminismus.PDF
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