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Übersicht Workshops:
- Workshop: 12-Schritte-Sicherheitsplanung mit Kindern
- Workahop: Arbeit mit Bildern – kreative Ideen für die Arbeit mit Kindern und Eltern
- Workshop: Lösungsfokussierte Arbeit mit dem SEN-Quadranten
- Workshop: Erstellen von „Words & Pictures“-Geschichten für Jugendliche und (junge) Erwachsene
- Workshop: Umsetzung der sicherheitsorientierten Praxis: Eine regionale Reise von der Vision zur gelebten Praxis
Workshop 1: 12-Schritte-Sicherheitsplanung mit Kindern
Vortragende*r: Gabriele Gerdes
Beschreibung: Das Landebahnprogramm ist ein Sicherheitsplanungskonzept für Kinder und Jugendliche, das sich an den Richtlinien zur sicherheitsorientierten Praxis in der Kinder- und Jugendhilfe orientiert und diesen mit Traumapädagogik verschränkt. Im Zentrum steht die Frage wie Kinder und Jugendliche so begleiten werden können, dass sie sich vom ersten Moment an so sicher als möglich, wahrhaftig beteiligt fühlen können und ihre Stimme noch mehr ins Zentrum gerückt wird.
Zielgruppe: Anmeldung für alle Teilnehmer*innen möglich, keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.
Infos zu den Vortragenden:
Gabriele Gerdes: Dipl. Sozialbetreuerin, Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin, Psychologische Beraterin und Marte Meo Practitioner. Bereichsleitung Fachdienst Familienbegleitung bei plan B, systemisch lösungsfokussierte Onboarding „Wunderworkshop“ plan B, Seminar- und Workshopleiterin, Gastvortragende FH Linz. Schwerpunkte: systemisch-lösungsfokussierte Arbeit mit Familien, Elternbegleitung sowie Entwicklungs- und Bindungstraumatisierungen.
Workshop 2: Arbeit mit Bildern – kreative Ideen für die Arbeit mit Kindern und Eltern
Vortragende: Miriam Neiss, Bastian Muschler
Beschreibung: In diesem lebendigen Workshop probieren wir gemeinsam aus, wie Bilder, Zeichnungen und kreative Methoden in der Arbeit mit Kindern und Eltern eingesetzt werden können. Inspiriert vom Resolution Approach nach Susie Essex stehen praktische Übungen, eigenes Gestalten und kreatives Ausprobieren im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, selbst aktiv zu werden, zu zeichnen, kleine Übungen kennenzulernen und neue Zugänge über Bildsprache zu entdecken. Es geht weniger um „schön zeichnen“ als um Ausdruck, Ideen und gemeinsames Erleben. Der Workshop ist praxisnah, offen gestaltet und bietet viele Anregungen für den direkten Alltag in der pädagogischen oder beratenden Arbeit.
Zielgruppe: Anmeldung für alle Teilnehmer*innen möglich, keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.
Infos zu den Vortragenden:
Miriam Neiss: Sozialarbeiterin, Rauhes Haus Hamburg, SOP Trainerin
Bastian Muschler: Sozialarbeiter, Kinderschutzkoordinator Jugendamt Hamburg, SOP Trainer
Miriam und Bastian begleiten die Implementierung von Signs of Safety in Hamburg seit 2018. In ihren unterschiedlichen Rollen als Multiplikator*innen, Trainer*innen und Fachkräfte haben sie vielfältige Erfahrungen gesammelt, die sie in diesem Workshop praxisnah teilen werden.
Workshop 3: Lösungsfokussierte Arbeit mit dem SEN-Quadranten
Beschreibung: In diesem Workshop stellen wir den SEN-Quadranten vor. Er führt das 3 -Häuser- bzw. das 3-Spalten-Modell für die Kinder- und Jugendhilfe und lösungsfokussierte Gesprächsführungstechniken zusammen. Die Arbeit mit dem SEN-Quadranten unterstützt Praktiker*innen - auch mit unfreiwilligen Adressat*innen - tragfähige Kooperationen zu entwickeln und Gespräche sowie komplexe Informationen klar zu strukturieren. Anhand von Fallbeispielen zeigen wir, wie der SEN-Quadrant genutzt werden kann, um Fallverläufe in enger Kooperation mit den Familien und dem erweiterten Netzwerk zu steuern, gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten und wie der Stimme der Kinder Gehör verschafft werden kann. Der SEN-Quadrant stellt eine paxiserprobte, lösungsfokussierte Alternative zu Modellen dar, die auf eine kooperationshemmende Weise Expert*innen-gesteuert sind.
Zielgruppe: Alle
Infos zu den Vortragenden:
Dr. Marianne Roessler, DAS: Sozialarbeiterin, Sozialwissenschafterin, Supervisorin, Lehrsupervisorin und Organisationsberaterin in freier Praxis. Beratungs- und Forschungsschwerpunkte: Sozialarbeiterische Interventionen; lösungsfokussierte Soziale Arbeit. Arbeiten im Zwangskontext: marianne.roessler@netzwerk-ost.at
Mag. Wolfgang Gaiswinkler: Gruppendynamiker, Sozialwissenschafter, Supervisor und Organisationsberater. Schwerpunkte: Anwendung des lösungsfokussierten Ansatzes in diversen Feldern der Sozialen Arbeit und Führung. Empowerment von Nutzer:innen, Fach- und Führungskräften: wolfgang.gaiswinkler@netzwerk-ost.at
Gemeinsam sind sie die Gründer*innen von Netzwerk OS'T; Zusammenarbeit mit Steve de Shazer, Insoo Kim Berg, Luc Isebaert und anderen Pionier*innen des Lösungsfokussierten Ansatzes, Weiterbildungen für SozialarbeiterInnen zum lösungsfokussierten Ansatz u.a. mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe. Implementierungsprojekte zum Lösungsfokussierten Ansatz mit dem SEN Modell: www.netzwerk-ost.at
Workshop 4: Erstellen von „Words & Pictures“-Geschichten für Jugendliche und (junge) Erwachsene – interaktiv und praxisorientiert
Vortragende*r: Manna van`t Slot, Jenni Höfler
Beschreibung: In diesem Workshop wird gezeigt, wie man eine „Words & Pictures“-Geschichte für eine bestimmte Zielgruppe, vorzugsweise Jugendliche, erstellt. Sie arbeiten dabei mit dem bekannten „Words & Pictures“-Prozess und entwickeln diesen mit Unterstützung von Susie Essex weiter, indem sie heilende Interviews mit wichtigen Bezugspersonen aus Vergangenheit und Gegenwart einbeziehen.
Der Workshop wird interaktiv sein und praktische Übungen beinhalten, sodass die Teilnehmenden den Prozess selber erleben und damit arbeiten können. Der Schwerpunkt liegt nicht auf einer ausführlichen Erläuterung der Methodik, sondern vielmehr auf der direkten Auseinandersetzung mit dem „Words & Pictures“-Prozess in der Praxis.
Zielgruppe: Grundkenntnisse über Sicherheitsorientierte Praxis / Resolutions Approach wünschenswert. Als Vorbereitung wäre es wünschenswert, wenn die Teilnehmenden sich vorab ein Video von Jenni Höfler ansehen könnten, in dem sie eine „Words & Pictures“-Geschichte aus ihrem eigenen Leben erzählt.
Infos zu den Vortragenden:
Jenni Höfler ist im Breisgau-Hochschwarzwald als Leiterin und Praktikerin bei einer Organisation tätig, die sich für die Umsetzung der sicherheitsorientierten Praxis einsetzt.
Manna van ’t Slot verfügt über langjährige Erfahrung als Trainerin und Beraterin im Bereich des Resolutions Approach und der sicherheitsorientierten Praxis.
Workshop 5: Umsetzung der sicherheitsorientierten Praxis: Eine regionale Reise von der Vision zur gelebten Praxis
Vortragende*r: Andrea Breitenbach, Maren Joh
Beschreibung: Dieser Workshop lädt dazu ein, die Implementierung einer sicherheitsorientierten Praxis in einem Landkreisjugendamt in Deutschland (Main-Kinzig-Kreis) nachzuvollziehen – eine Entwicklung, die seit dem ersten Impuls im Jahr 2018 mit großer Beteiligung gestaltet wurde. Von der Vorbereitungsphase im Jahr 2021 bis zum offiziellen Start der Umsetzung im April 2022 bis heute hat sich ein stetiger qualitativer Veränderungsprozess entfaltet. Bis heute wurden mehr als 250 Fachkräfte qualifiziert – darunter das gesamte Jugendamt sowie die Fachkräfte von 14 freien Trägern.
Geleitet wird dieser Workshop von der Projektleitung des Main-Kinzig-Kreises. Er bietet spannende Einblicke in die Frage, wie nachhaltige Implementierung gelingen kann: in einem bewusst gewählten Tempo, getragen von breiter Beteiligung und trägerübergreifender Zusammenarbeit.
Die Teilnehmenden erfahren, welche Schlüsselstrategien dabei helfen,
• ein gemeinsames Verständnis von Professionalität zu entwickeln,
• Kooperationen zwischen öffentlichen und freien Trägern zu stärken,
• Veränderungsprozesse langfristig lebendig zu halten und
• zu einer neuen qualifizierten Form der Hilfe zu kommen.
Ein besonderes Highlight ist der Beitrag einer Leitungskraft eines beteiligten freien Trägers, die praxisnah und authentisch von ihren Erfahrungen in der Umsetzung berichtet und konkrete Einblicke in den Arbeitsalltag gibt.
Neben strategischen Impulsen erwarten Sie anschauliche Praxisbeispiele sowie Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung.
Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Entscheidungsträger*innen, Leitungskräfte im Kinderschutz, Fach- und Führungspersonen aus der Jugendhilfe, sozialen Diensten sowie Partnerorganisationen, die an der Einführung oder Weiterentwicklung sicherheitsorientierter bzw. stärkenorientierter Ansätze beteiligt sind.
Infos zu den Vortragenden:
Maren Joh, BA: Sozialarbeiterin, Bereichsleitung der ambulanten Hilfen des Vereins für sozialpädagogisches Management e.V. im Main-Kinzig-Kreis (freier Träger). Erlebnispädagogin und Fachkraft im Bereich Psychomotorik. Multiplikatorin für Signs of Safety im Main-Kinzig-Kreis.
Andrea Breitenbach: Sozialpädagogin und systemische Therapeutin, Abteilungsleitung für die „Erzieherischen Hilfen“ im Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises (MKK) in Deutschland, Bundesland Hessen, Begleitung der Implementierung von Signs of Safety in der Jugendhilfe im MKK als Projektleitung, mehrjährige Tätigkeit in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe
Veranstaltungsort
Hochschule Campus WienRaumnummern siehe Programm
Favoritenstraße 226
1100 Wien
Österreich
Koordinaten (Lat, Long):
48.158226, 16.381901
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↗ Details und Programm auf hcw.ac.at
↗ Gebäudeplan DE/EN (JPG)
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