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BESCHREIBUNG

Der Erfolg eines Bauunternehmens hängt stark von der fachlichen Kompetenz seiner Bauleiter ab, insbesondere 

in Bezug auf VOB/B und BGB-Bauvertragsrecht. Im Seminar werden praxisrelevante Vorschriften besprochen, 

häufige Fehler in der Anwendung sowie in der Baudokumentation und im Schriftverkehr thematisiert. Anhand 

von Praxisbeispielen und aktueller Rechtsprechung erhalten die Teilnehmer wertvolle Hinweise für den Baualltag. 

Ziel ist es, ein Problembewusstsein zu schaffen und Strategien für den richtigen Umgang mit Konflikten zu 

entwickeln. Bei Inhouse-Schulungen werden unternehmensspezifische Problemfelder berücksichtigt.


INHALT

Tag 1

› Einführung: Bedeutung der VOB, Verhältnis zur BGB

› Vergütungsanpassung bei Mengenänderungen ohne Anordnung (§ 2 Abs. 3 VOB/B) und die BGH-Grundsatzentscheidung

› Nachtragsbestimmungen nach VOB/B (§ 1 Abs. 3, 4 sowie § 2 Abs. 5, 6 VOB/B) und BGB (ab 01.01.2018)

› Vertragsänderungen und Anordnungsrecht des AG (§ 650b BGB)

› Vergütungsanpassung nach § 650c BGB

› VOB/B als AGB und Auswirkungen in der Praxis

› Auslegung des Bauvertrags bei unklaren Bestimmungen

› Stundenlohnarbeiten (§§ 2 Abs. 10 und 15 VOB/B)

Tag 2

› Abnahmearten und -wirkungen (§ 640 BGB, § 12 VOB/B)

› Zustandsfeststellung bei verweigerter Abnahme (§ 650g BGB)

› Mängelansprüche und Verjährung nach § 4 Abs. 3 VOB/B

› Bauablaufstörungen und Fristüberschreitungen (Verzug, Behinderung, höhere Gewalt)

› Dokumentationsanforderungen für Mehrkosten Behinderungsanzeigen, Bautagesberichte

› Entschädigungsanspruch (§ 642 BGB) nach aktueller BGH-Rechtsprechung


REFERENT

Rechtsanwalt Christian Zeiske

von Dieckert Recht und Steuern


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