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Risiken analysieren, Schutzfunktionen ableiten und Maßnahmen überprüfen
Wie sichern Sie vernetzte Produkte und industrielle Systeme systematisch gegen Cyberangriffe ab? In diesem zweitägigen Praxistraining analysieren Sie ein System in seinem Einsatzumfeld, identifizieren Bedrohungen und Angriffswege und leiten daraus Schutzfunktionen ab.
Weitere Schwerpunkte bilden die strukturierte Erfassung von Softwarebestandteilen mithilfe einer Software Bill of Materials (SBOM) sowie die Grundlagen von Penetrationstests. Anhand eines praxisnahen Sensorsystems wenden Sie ausgewählte Methoden direkt an und erarbeiten Ansatzpunkte für die Übertragung auf eigene Entwicklungs- und Anwendungskontexte.
Sie verfügen nach dem Training über ein grundlegendes Verständnis für das methodische Vorgehen im Cybersecurity Engineering, erkennen sicherheitsrelevante Fragestellungen frühzeitig und leiten geeignete Maßnahmen nachvollziehbar ab.
Zielgruppe:
- Hardware-, Software- und Embedded-Entwicklung
- Systementwicklung und Systemarchitektur
- Automatisierung und Operational Technology
- technischer Produkt- und Projektentwicklung
- industrieller IT und produktbezogener Cybersecurity
Grundkenntnisse in der Produkt-, Software- oder Systementwicklung sind hilfreich. Vertiefte Cybersecurity-Kenntnisse nicht erforderlich.
Methodik:
Im Training wechseln sich kompakte fachliche Einführungen, angeleitete Übungen und gemeinsame Auswertungen ab. Ergänzende Demonstrationen geben Ihnen Einblick in weitere Instrumente zur Absicherung vernetzter Systeme.
Themenübersicht (vorläufig, finales Programm Ende September):
Tag 1 - Risiken analysieren und Schutzfunktionen ableiten
- Grundlagen industrieller Cybersecurity
- Systemabgrenzung und Beschreibung des Einsatzumfelds
- Threat Analysis and Risk Assessment (TARA)
- Identifikation und Bewertung von Bedrohungen und Angriffswegen
- Ableitung geeigneter Cybersecurity-Funktionen
Tag 2 - Schutzkonzept entwickeln und Maßnahmen überprüfen
- Ausarbeitung eines systemischen Cybersecurity-Konzepts
- Aufbau und Einsatz einer Software Bill of Materials (SBOM)
- Grundlagen und Vorgehensweisen bei Penetrationstests
- Praktische Überprüfung ausgewählter Schutzmaßnahmen
- Übertragung auf eigene Entwicklungs- und Anwendungskontexte
Sprache: Englisch (für Internationals geeignet).
Trainer und Kooperation:
Durchführung gemeinsam mit Expert:innen von dSPACE Dissecto und BERNS Engineering GmbH, mit Praxiserfahrung in Cybersecurity Engineering, Risikoanalysen und Absicherung vernetzter Systeme.

Rückfragen an: Dr. Michael Hellwig (m.hellwig@sensorik-bayern.de)

Technologische Entwicklungen in Kombination mit einer volatilen gesamtwirtschaftlichen Lage verändern auch Qualifizierungsbedarfe, Berufsprofile und Anforderungen an die Gewinnung von Fachkräften. Als Transformationsnetzwerk transform.r unterstützen wir Sie dabei, Ihren Weg in diesem Wandel zu finden: Wir beraten und begleiten Unternehmen bei der Entwicklung flexibler Lösungen, die für ökonomische Stabilität sorgen. Zugleich erarbeiten wir im Netzwerk neue Strategien für die Region. Seminare, Fachforen sowie der Treff „transform-DiaLog“ für betriebliche Praktiker zählen zu unseren kostenfreien Angeboten. Die Sicherung von Fachkräften für die Automobil- und Zulieferindustrie steht im Fokus unserer Arbeit im Projekt transform.r – einen Austausch über die Branchengrenzen hinweg begrüßen wir.