Info
Vertiefungsseminar differenzierungsbasierte Interventionen (2026-S1) Hannover
Differenzierungsbasiertes Arbeiten lernen durch Selbsterfahrung und Selbstfürsorge:
In diesem Seminar werden die wichtigsten Interventionen aus dem Curriculum differenzierungsbasierte Paartherapie wiederholt. In Rollenspielen und vor allem mittels Selbsterfahrungselementen vertiefen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse und ihre Fertigkeiten.
Dieses Seminar schafft dadurch Raum und Gelegenheit für Paartherapeut:innen, sich neugierig und liebevoll mit den eigenen Grenzen zu beschäftigen, und diese in einem wohlwollenden und unterstützenden Rahmen auszuweiten. Dabei sollen die Erholung und das körperliche Wohl nicht zu kurz kommen.
Am Donnerstag Abend gibt es bei Fingerfood und Prosecco/Saft Gelegenheit zum Klönen, Kennenlernen und Lachen. In den Pausen lädt ein nahegelegener Wald zu Spaziergängen in schöner Natur ein. Die Restaurants der nahen Umgebung stellen die gute Mittagsversorgung sicher, und in den Pausen stehen kleine Leckereien und natürlich Getränke bereit.
Die schönen Räume bieten maximal 12 Teilnehmenden eine anregende Umgebung und angenehme Arbeitsatmosphäre.
Termin
Termin: 28. Mai bis 30. Mai 2026
Arbeitszeiten:
Donnerstag 15-16:30, 17-18:30 Uhr anschließend Beisammensein mit Fingerfood und Prosecco/Saft
Freitag und Samstag 10-11:30, 12-13.30 Uhr dann weiter um 15-16:30 Uhr, 17- 18:30 Uhr
Ort: Privatpraxis Carlotta Baehr, Harnischstrasse 8 – Eingang Harnischstrasse in 30163 Hannover
Seminarinhalte
Die eigene Therapeutenpersönlichkeit entwickeln und stärken – Differenzierung und Selbstregulation bei Reaktivität.
Dieses Selbsterfahrungsseminar richtet sich an Einzel- und Paartherapeut*innen, die ihre professionelle Haltung vertiefen und ihre therapeutische Präsenz nachhaltig stärken möchten. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung der eigenen Therapeutenpersönlichkeit sowie der bewusste Umgang mit der eigenen Reaktivität im beruflichen und persönlichen Alltag.
Inhalte und Ziele:
- Vertiefung der therapeutischen Differenzierung im Kontakt mit Einzelklient*innen und Paaren
- Förderung einer stabilen Selbstregulation in herausfordernden Situationen
- Erkennen eigener Muster und Reaktionen sowie deren Einfluss auf die therapeutische Arbeit (Z.B. Vermeidung von Konfrontationen, sich verwirren lassen, den roten Faden verlieren, diskutieren, debattieren, erklären, angriffslustig werden…)
- Bewusstes Einsetzen der eigenen Persönlichkeit als Ressource in der Paartherapie versus „Ich bin nicht gut genug“.
- Reflexion des beruflichen Rollenverständnisses und der therapeutischen Haltung
- „Im Kontakt bleiben können“ – auch in schwierigen Behandlungsmomenten, z.B. bei Konfrontationen sowie in der eigenen Paarbeziehung.
Methoden:
- Selbsterfahrungsübungen und erfahrungsorientierte Sequenzen, die von der Dozentin angeleitet und eingebracht werden.
- Arbeit in Kleingruppen, Dyaden und im Plenum
- Körper- und Achtsamkeitsbasierte Elemente zur Selbstwahrnehmung und Emotionsregulation
- Austausch und Supervision im geschützten Rahmen
Zielgruppe der Fortbildung
Die Fortbildung richtet sich an Kolleg:innen, welche die IDA/DGVT- Seminarreihe „Grundlagen der differenzierungsbasierten Paartherapie“ bereits besucht haben oder noch besuchen.
Die Dozentin
Carlotta Baehr ist systemische Familientherapeutin, systemische Paartherapeutin, systemische Sexualtherapeutin und differenzierungsbasierte Paartherapeutin (IDA/DGVT). Sie ist Supervisorin für die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung und IDA. Sie lebt und arbeitet in Hannover.
Was noch wichtig ist
Umfang: 20 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten
Kosten:
520,00 € bei Buchung nach dem 31.1.2026
500,00 € Frühbuchungsrabatt bei Buchung bis zum 31.1.2026
500,00 € (kein Frühbuchungsrabatt) für DGVT-Mitglieder bei Angabe der Mitgliedsnummer
Die Zertifizierung ist bei der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen beantragt. Erfahrungsgemäß entspricht die Zahl der Fortbildungspunkte der Zahl der Unterrichtseinheiten.