Bereits die Jüngsten in unserer Gesellschaft erleben Ausgrenzung und Diskriminierung. Ein Kind darf nicht mitspielen, ein weiteres muss abwertende Worte über sich oder seine Familie hören, ein Kind wird wegen seiner Körperform gehänselt, andere Kinder erleben Abwertung auf Grund der finanziellen Situation ihrer Familie.
Solche Situationen sind keine Einzelfälle und brauchen unseren Widerspruch. Auch mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen wird deutlich, wie wichtig es ist, dass wir sowohl junge Menschen als auch Familien und Teamkolleg*innen vor Dis-kriminierung schützen und bei Unrecht einschreiten. Häufig sind Menschen unsicher, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie Diskri-minierung beiwohnen oder rechte Parolen geäußert werden.
Im Rahmen des Workshops besprechen wir, wie es sowohl individuell als auch als Team gelingen kann, sich zu positionieren, was es braucht und was hilft. Sicherheit wächst durch Übung. Deshalb arbeiten wir im zweiten Teil des Workshops mit konkreten Fallbei-spielen aus dem pädagogischen Alltag. So können wir das Einschreiten gemeinsam erproben und uns über Möglichkeiten, Erfahrun-gen und Unsicherheiten austauschen.