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Kategorie: Themen/Inhalte
Ziele der Fortbildung:
• theoretische und pädagogische Grundlagen der Holocaust Education kennenlernen
• Gemeinsames Anlegen einer praxisorientierten Materialsammlung für den Unterricht und ihre Dokumentation
• Erarbeitung einer kompletten Unterrichtseinheit zur Holocaust Education für Grundschulkinder
"Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung." Theodor W. Adorno
Der Holocaust ist ein zentrales Element in der deutschen Erinnerungskultur, im Nationalsozialismus wurden auf bislang beispiellose Weise sechs Millionen europäische Jüd*innen systematisch verfolgt und ermordet.
Die Holocaust Education für Kinder fokussiert auf Empathie, Werte und stellt Geschichten von Menschen in den Mittelpunkt. Sie fungiert als ein wichtiger Baustein zur Demokratieerziehung und damit aktuell auch gegen massive Versuche von rechts, deutsche Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu relativieren. Doch wie vermittelt man dieses schwierige und komplexe Thema auf eine respektvolle und kindgerechte Art und Weise? Welche Materialien eignen sich für Kinder im Grundschulalter, und wie baut man eine Unterrichtseinheit zu diesem Thema auf?
In dieser ganztägigen Fortbildung möchten wir uns intensiv mit der Holocaust Education für Grundschulkinder beschäftigen. Der Fokus liegt auf der Vermittlung von theoretischen und pädagogischen Grundlagen, der gemeinsamen Sammlung von Unterrichtsmaterialien und der systematischen Planung einer Unterrichtseinheit.
Insbesondere richtet sich diese Fortbildung an Lehrkräfte, die bereits erste Erfahrungen mit dem Themenkomplex Nationalsozialismus im Unterricht gemacht haben und verwendete Materialien mit einbringen können. Die Fortbildung versteht sich als interaktiver Austausch mit angemessenem Raum für Diskussion. Die Teilnehmer:innen werden gebeten, ihren Dienstlaptop zur Fortbildung mitzubringen.
Referent: Frank Gutermuth (Sozialwissenschaftler, Filmemacher, Lebenskunde-Lehrkraft)
Gebühr: 12,- €
Eine Unterrichtsbefreiung für diesen Tag beantragt ihr ggf. bitte vier Wochen vor dem Seminar bei der Schulorganisation. Bitte beachtet, dass ihr für dieses Halbjahr nur für ein Tagesseminar eine Freistellung bekommen könnt.
Hinweis: Für Lehrkräfte in praktischer Ausbildung hat der Ausbildungsunterricht an den Schulen stets Vorrang. Eine Freistellung für Fortbildungen wird nicht erteilt. Die Teilnahme ist nur möglich, wenn kein Ausbildungsunterricht ausfällt.