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Die Arbeit im Kinderschutz führt Fachkräfte regelmäßig an persönliche und fachliche Grenzen und darüber hinaus. Hochkonflikthafte Familiensysteme, psychische Ausnahmesituationen oder reale Gefährdungsmomente im Arbeitsalltag erzeugen oft Unsicherheit und Belastung. Diese Gefühle beeinträchtigen nicht nur das eigene Wohlbefinden, sondern auch die Qualität der pädagogischen und therapeutischen Arbeit.

Diese dreiteilige Fortbildungsreihe bietet Fachkräften einen geschützten Raum, um Handlungssicherheit zu gewinnen und die eigene professionelle Haltung zu stärken. In drei aufeinander aufbauenden Modulen erarbeiten wir gemeinsam Strategien, um Risiken frühzeitig zu erkennen, sicher zu kommunizieren und auch in belastenden Situationen handlungsfähig zu bleiben.

Die Reihe umfasst drei Einheiten, die bewusst mit zeitlichem Abstand zueinander stattfinden, um den Transfer in den Arbeitsalltag und die Reflexion eigener Erfahrungen zu ermöglichen.

Im ersten Modul der Veranstaltungsreihe betrachten wir die Grundlagen der Gefährdungseinschätzung und überprüfen, woran wir Risiken frühzeitig erkennen können. Zudem widmen wir uns den Themen Kommunikation und Haltung. Wie können wir in konflikthaften Gesprächen deeskalieren und weiterhin professionell Beziehung gestalten? Im zweiten Modul geht es primär um die interdisziplinäre Kooperation im Gefährdungsmanagement. Wir beleuchten die Fragestellung, wie es gelingen kann, gut vernetzt mit Polizei und Gesundheitswesen zusammen zu arbeiten und betrachten die unterschiedlichen Perspektiven im Hilfesystem. Im letzten Modul geht es um die Reflexion eigener erlebter Belastungen, den Umgang damit und die Entwicklung von Strategien zur persönlichen Gesundhaltung.

Ziel ist die Stärkung der professionellen Sicherheit, Reduzierung von Ängsten im Arbeitsalltag und Aufbau einer tragfähigen Sicherheitskultur im Team und im eigenen Arbeitsfeld.


Zielgruppe: 

Fachkräfte, die mit persönlichen Grenzüberschreitungen und/oder bedrohlichem Verhalten durch Klienten bzw. Elternteilen in der Arbeit zu tun haben.


Referentin: 

Jana Rump, Therapie, Supervision und Fortbildung Bremen


Termine & Zeiten: 

  • Dienstag, 02.02.2027 von 09.00 bis 16.30 Uhr
  • Donnerstag, 25.02.2027 von 14.00 bis 17.00 Uhr
  • Donnerstag, 01.04.2027 von 14.00 bis 17.00 Uhr

Kosten: 

290,00 Euro 



Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung an die im Anmeldeformular angegebene E-Mail Adresse.  


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