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Wie erreichen wir Kinder und Jugendliche, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, wenn klassische Unterstützungsangebote sie nicht erreichen? Und was braucht es, damit aufsuchende Arbeit gelingen kann?

Der Workshop stellt das Projekt des Kinderschutzbundes Bremen vor, das jenseits klassischer „Komm-Strukturen“ mit aufsuchender Arbeit auf die schwer erreichbaren Kinder und Jugendlichen reagiert, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des Projekts, zentrale Erfolgsfaktoren und Stolpersteine sowie die Zusammenarbeit von Kinderschutz, Erwachsenenhilfe, Schule, Polizei und Medizin.

Ausgehend von den Bremer Erfahrungen schauen wir gemeinsam darauf, warum bestehende Angebote betroffene Kinder und Jugendliche häufig nicht erreichen und welche Unterstützung sie tatsächlich benötigen. Wir fragen danach, welche Kooperationsstrukturen, Ressourcen und Rahmenbedingungen es braucht, damit aufsuchende Arbeit nachhaltig gelingen kann. Gemeinsam entwickeln wir erste konkrete Ideen und Handlungsschritte für die eigene Praxis.

Dabei nehmen wir auch die fachliche Haltung in den Blick: Was bedeutet traumapädagogisches Arbeiten im aufsuchenden Kontext? Wie kann Gefährdung angemessen eingeschätzt und begleitet werden? Und wie lassen sich sichere Orte und verlässliche Beziehungen schaffen, auch unter schwierigen Bedingungen?

Methodisch verbindet die Fortbildung fachliche Impulse mit moderiertem Austausch und gemeinsamer Reflexion. Der praxisnahe Erfahrungsbericht aus Bremen und die aktive Einbindung der Teilnehmenden ermöglichen einen unmittelbaren Transfer in die eigene Arbeit.


Zielgruppe: 

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, an Schulen und Kitas sowie alle, die mit Eltern und Kindern im Kontakt stehen.


Referentin: 

Jana Rump, Therapie, Supervision und Fortbildung Bremen


Datum/Zeit: 

Dienstag, 27.04.2027 von 13.30 bis 17.00 Uhr


Kosten: 

58,00 Euro 


Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung an die im Anmeldeformular angegebene E-Mail Adresse.  


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