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Die SGB VIII Reform stellt uns vor neue Herausforderungen – und eröffnet zugleich wichtige Chancen. Doch wie gelingt Kinderschutz, wenn Behinderung und Gefährdung zusammentreffen? Wie erkennen wir Risiken, die im Alltag oft übersehen werden?

Behinderung ist mehr als eine Diagnose. Sie prägt den Alltag von Kindern und Jugendlichen, belastet Familien auf besondere Weise und fordert uns heraus, über den gewohnten Blickwinkel hinauszudenken. Wir klären gemeinsam: Was bedeutet Inklusion in der Praxis? Welche Leistungssysteme greifen – und wo entstehen gefährliche Lücken? Welche spezifischen Belastungen tragen Eltern, und wie beeinflusst das die Entwicklung ihrer Kinder? 

Kinder mit Behinderung sind besonders vulnerabel. Anhand konkreter Fallbeispiele schärfen wir den Blick für Risikofaktoren, die sich von „klassischen" Gefährdungslagen unterscheiden. Wir erarbeiten, wie eine fundierte Gefährdungseinschätzung in diesem Kontext gelingt, welche Besonderheiten die Elternarbeit erfordert und wie wir betroffene Kinder und Jugendliche angemessen beraten und begleiten.


Zielgruppe: 

Fachkräfte aus der Jugendhilfe


Referentin: 

  • Barbara Hillermann Rüscher, Frühe Hilfen Harburg
  • Birgit Erbers-Gößling, Kinderschutzzentrum Harburg

Datum/Zeit: 

Montag, 08.02.2027, 09:00 bis 16.30 Uhr


Kosten: 

110,00 Euro



Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung an die im Anmeldeformular angegebene E-Mail Adresse.  


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