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Kategorie: Didaktik-Methodik

Ziele der Fortbildung: 

• Spiele gezielt als Mittel zur Förderung sozialer Kompetenzen und Gruppendynamik einsetzen

• Praktisches Repertoire zur Selbstwahrnehmung und Perspektivenwechsel bei Kindern erweitern

• Spiele für konkrete Gruppensituationen flexibel auswählen und einsetzen

Kinder steigen lustvoll, mit ihrem ganzen Wesen in Spiele ein – körperlich, emotional und kognitiv. Spiele machen Spaß und lassen Selbstwirksamkeit erleben. Das macht den Einsatz von Spielen zur Entwicklung sozialer Kompetenzen im Unterricht so wertvoll. Eine klare Anleitung schafft Struktur und fördert das Regelbewusstsein.

Die Teilnehmenden werden ihre eigene Spielfreude (wieder-)entdecken. Sie lernen ein mannigfaltiges Repertoire an Spielen und Methoden kennen.

Die Seminare sind in erster Linie praxisbezogen, jedoch immer mit der Reflexion über die Sinnhaftigkeit, den entwicklungs- und altersgerechten Einsatz sowie der inhaltlichen Anbindung an lebenskundliche Themen jedes Spiels verbunden. Theoretische Inputs werden durch entwicklungspsychologische Betrachtungsweisen (u.a. Piaget und Winnicott) gegeben.

Die Seminare sollen den Teilnehmer*innen die Möglichkeit geben, einen „Koffer mit Spielen zu packen“, der es ihnen möglich macht, auch auf konkrete Gruppensituationen oder Konflikte mit einem Spiel einzugehen, welches sinnvoller sein kann als eine Diskussion.

Im Seminar erproben wir:

  • Spiele zum (anders) Kennenlernen
  • Spiele zur Förderung einer positiven Gruppendynamik
  • Kooperationsspiele
  • Phantasiespiele
  • einen spielerischen Zugang zur Sprachentwicklung und zum körperlichen Ausdruck
  • Spiele, welche die Selbst und Fremdwahrnehmung stärken und für die eigenen Grenzen sensibilisieren
  • Wahrnehmungsspiele für alle Sinne
  • Spiele, die den Perspektivenwechsel trainieren
  • Ruhe und Entspannungsspiele

Zudem werden wir uns mit Fragen beschäftigen wie:

Wie schaffe ich die Atmosphäre des fairen Umgangs im Spiel?

Wie gehe ich mit Regelverstößen um?

Welches Spiel hat welchen Sinn?

Welche pädagogische Haltung ist notwendig, um eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen zu können?

Referentin: Katrin Freese

Gebühr: 6,- €

Hinweis: Für Lehrkräfte in praktischer Ausbildung hat der Ausbildungsunterricht an den Schulen stets Vorrang. Eine Freistellung für Fortbildungen wird nicht erteilt. Die Teilnahme ist nur möglich, wenn kein Ausbildungsunterricht ausfällt. 

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