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S 15 - Eine Frage des Respekts! Grenzen spüren, setzen und respektieren

Für Frauen in pädagogischen Arbeitsfeldern, die sich mit der Thematik Grenzsetzung / Grenzverletzung auseinandersetzen möchten. Die ihre Grenzen spüren (wollen), Grenzverletzungen, wie unangemessene Nähe und mangelnde Distanz, durch andere Personen als solche wahrnehmen und ohne schlechtes Gewissen oder dauerndes Grübeln ihre Grenzen setzen und dafür Respekt erwarten.

Für die Prävention sexualisierter Gewalt in Einrichtungen sowie im pädagogischen Alltag ist diese persönliche Auseinandersetzung eine Voraussetzung. Vor allem in Hinblick auf Mitarbeiterinnen, die zu allererst Modell und Vorbild sind für einen respektvollen Umgang mit sich selbst und mit den ihnen Anvertrauten. Grenzsetzung fällt Frauen nicht immer leicht, weil sie sich nicht sicher fühlen, sich nicht zutrauen sich durch zusetzen …. oder in einem Arbeitsumfeld tätig sind, dass wenig Raum für Abgrenzung lässt. Auch Gefühle der Scham oder „nicht auffallen“ wollen halten ab Grenzverletzungen aktiv zu begegnen. Grenzverletzungen, Grenzüberschreitungen.

Grenzverletzungen, Grenzüberschreitungen die ungelöst sind, machen auf Dauer unzufrieden. Sorgen dafür, dass Situationen vermieden werden und verstärken die Angst vor Konflikten. Ziel des Seminares ist es den Kreislauf der Vermeidung zu verlassen und Kreativität und Souveränität bzgl. der eigenen Grenzen/Grenzsetzung zu entwickeln. Auf der Metaebene soll eine Kultur des grenzachtenden Umgangs praktisch und vorlebend gestaltet und verankert werden.


Inhalte der Fortbildung werden sein:

  • Grenzverletzungen frühzeitig als solche wahrnehmen und dabei die eigenen persönlichen Grenzen bewusst wahrnehmen und respektieren.
  • Grenzverletzungen sollen thematisiert werden (dürfen) und in eine Auseinandersetzung münden, die klare Positionen ermöglichen
  • Methoden und Formen von Grenzachtung ausprobieren, die zu den jeweiligen Teilnehmerinnen passen.
  • Eine Haltung entwickeln, die Gründe für grenzverletzendes Verhalten durch andere nicht zuerst bei sich selbst sucht und darum weiß, dass Grenzverletzungen mit Macht(-ungleichheit) zu tun haben.
  • Die Angst vor Konflikten überwinden, ihnen seltener aus dem Weg gehen und die dafür erforderlichen Schritte zur Veränderung gestalten.
  • Die eigenen Erfahrungen nicht als individuell, sondern als strukturell viele Frauen betreffende Erfahrungen bewerten und sich in gegenseitiger Unterstützung üben.
  • Die eigene Erfahrung verbunden mit Sachwissen nutzen um die eigene Erfahrung im Seminar auf den pädagogischen Alltag zu übertragen.
  • Mittels Wahrnehmungs- und Körperübungen, Atmung und Stimme, Gesprächen und Erkenntnissen, Verhaltenstraining und Imagination beschäftigen wir uns mit der eigenen Grenzsetzung und der Wahrung der Grenzen anderer.
  • Methoden zur Entschleunigung von Situationen üben, damit Selbstwahrnehmung und Klarheit ermöglicht werden kann. Wenn es schon schwer ist, die eigenen Grenzen zu bemerken, so ist es noch schwerer sie zeitnah zu formulieren.
  • Freude an der eigenen Kraft und Durchsetzungsfähigkeit im Rahmen von Selbstbehauptung und Selbstverteidigung erleben.


Mitzubringen sind bequeme Kleidung und dicke Socken!!


Zielgruppe:       Pädagogische, beratende und therapeutische Fachfrauen, die sich mit Prävention sexualisierter Gewalt selbstreflexiv auseinandersetzen wollen

Termin:                Do. 29.10. + Fr. 30.10.2026, 10:00 – 17:30 Uhr

Referentinnen:  Brigitte Braun

Ort:                       Dostojewskistr. 14, 65187 Wiesbaden (Fortbilungszentrum von Wildwasser Wiesbaden e.V., 
                               siehe Wegbeschreibung)

Kosten:                € 250,00

Hinweis:      

An diesem Seminar können nur Frauen teilnehmen! Vorkenntnisse sind nicht notwendig (Special)

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