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Viele Menschen, die sozialpädagogische Hilfen erhalten, haben in ihrem Leben traumatische Erfahrungen gemacht. Wie wir heute wissen, hinterlassen diese tiefen Spuren in der Persönlichkeitsentwicklung von Menschen, die langfristig Auswirkungen auf ihr Empfinden und Verhalten haben. 

Da ein Großteil traumatischer Erfahrungen einhergeht mit verletzenden Beziehungserfahrungen, ist in besonderer Weise auch das Beziehungsleben traumatisierter Menschen erschwert und belastet. Dies betrifft sowohl die innerfamiliäre Interaktion, alle sozialen Verbindungen, wie auch die Beziehung zwischen der Fachkraft und den betroffenen Personen. 

In diesem zweitägigen Seminar wollen wir zunächst klären, was unter Trauma und Traumatisierung zu verstehen ist und welche Folgen diese auf psychischer, physischer und sozialer Ebene mit sich bringen kann. Ziel ist es, durch ein traumasensibles Verständnis, eine bessere Passung zwischen Bedarf und Hilfeangebot zu gestalten. Daran anschließend werden Impulse aus der Traumapädagogik aufgezeigt, die hilfreich sein können, hochbelastete Familiensysteme zu stabilisieren und kompensatorisch dort wirksam zu werden, wo schmerzhafte Erfahrungen Entwicklung blockieren. 



Zielgruppe: 

Hebammen; Familien-/Kinderkrankenpflegende; Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, die in den Frühen Hilfen tätig sind.


Referentin: 

Corinna Scherwath


Seminarzeit: 

09.00-16.00 Uhr


Kosten: 

290,00 Euro



Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung an die im Anmeldeformular angegebene E-Mail Adresse.  


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