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„Jungen spielen immer in der Bau- und Mädchen in der Puppenecke.“ „Jungs sind wild und Mädchen brav.“ „Jungs lieben Autos und Mädchen Basteln gerne.“ Sind das Vorurteile oder tägliche Beobachtung? Die meisten Mädchen und (noch viel ausgeprägter) die meisten Jungen zeigen von sich aus die Bereitschaft, sich den Aktivitäten zuzuwenden, die als typisch für das jeweilige Geschlecht angesehen werden. Schnell kommt es dabei zu den Aussagen: „Jungen sind eher wild, bewegungsfreudig und technikinteressiert.“ Diese geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen sind immer noch allgegenwärtig und wirkungsstark in unserer Gesellschaft verankert. Jungen und Mädchen haben unterschiedliche Bedürfnisse, die in der Kita auch erfüllt werden wollen, aber trotzdem: nicht alle Jungen sind gleich und auch nicht alle Mädchen. Und was ist mit Kindern, die sich nicht ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen (Trans*-Kindern)? Wie können wir dem in der Kita begegnen und gerecht werden? Wie können wir Vielfalt und Diversität als etwas Selbstverständliches ansehen und was können pädagogische Fachkräfte tun, um bewusst im Alltag Aktivitäten für junge Menschen egal welchen Geschlechts so zu gestalten, dass alle ein positives Selbstbild entwickeln und sie Gleichberechtigung fördern können? In diesem Seminar erarbeiten wir uns Anregungen und Umsetzungsmöglichkeiten, wie Sie alle Kinder in ihrer Entwicklung, ihrer Individualität und ihren Fähigkeiten begleiten und unterstützen können, ohne dass sie von Klischees beeinträchtigt werden, wie ‚ein richtiges Mädchen‘ bzw. ‚ein richtiger Junge‘ zu sein hat. Die Selbstreflexion der eigenen Rolle und des eigenen Geschlechts ist Grundlage dieser Arbeit. Ziele und Inhalte:
Die BEP-Zertifizierung wird angstrebt. |
Termin Uhrzeit Ort Kosten Referentin | Di 09.03.2027 / Mi 10.03.2027 & Fr 04.06.2027 9:00 – 16:30 Uhr Heppenheim, Gesundheitsamt, Kettelerstr. 29, Raum 44-45 120,00 Euro Helia Schneider (ehemalige Kita-Leitung, Fortbildnerin Elementarpädagogik, Supervisorin DGSv, BA Bildungsmanagement, |