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Kau- und Schluckstörungen
im Alter, bei Krankheit oder Behinderung
Workshop für Mitarbeitende in der Pflege und in Sozialberufen

Alter, Behinderungen oder Krankheiten verändern häufig die Schluckfähigkeit -Schluckstörungen können entstehen. Die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme bzw. das Anreichen der Nahrung und der Getränke gelingen nur mit Mühe - für Betroffene ebenso wie für die Pflegende/Hilfspersonen. Schluckstörungen bergen zudem das Risiko, Lungenentzündungen, beispielsweise durch Verschlucken, zu verursachen. Diese Situation wird bei manchen Menschen noch brisanter, da das Verschlucken unbemerkt verlaufen kann (stille Aspiration).

In diesem Workshop erfahren Sie Hintergründe zu Schluckstörungen im Alter, bei Krankheiten und Behinderungen. Anhand von Fallbeispielen schärfen Sie Ihren Blick dafür, wie sich unterschiedliche Schluckstörungen zeigen und wie Sie diese erkennen können. Sie lernen mögliche Gefahren einzuschätzen und wann es nötig ist, Hilfe zu holen.  Sie erhalten Anregungen und Tipps für eine möglichst optimale Gestaltung der Mahlzeiten und ebenso einfache Hilfen für "schwierige" Essenssituationen. Ein basales Notfallmanagement, Hilfsmittel und Beispiele runden das Seminar ab.

Fokusthemen

  • Anatomie, Physiologie, Grundlagen der Schluckfähigkeit
  • Veränderungen bei Krankheiten, Behinderungen und im Alter
  • Erklärung relevanter Begriffe: Larynxpenetration und Aspiration
  • Erste Schlucktechniken, Schluckkostformen, Lebensmittelempfehlungen
  • Hilfen bei den Mahlzeiten und Hilfsmittel
  • Verschiedene Literaturbeispiele zum Anlesen und Anschauen

Resilienzangebote
Die Resilienzangebote sind integraler Bestandteil des Workshops. 

Lernziel
Sie erlernen die Grundlagen der menschlichen Schluckfähigkeit bei Erwachsenen, die wichtigsten Schluckstörungen und die Einschätzung möglicher Risiken.

​​​​​​​Lernkonzept
max. Gruppengröße von 12 Teilnehmern 
1 Tag Präsenz in Maria Bildhausen, plus 1 Online-Termin á 1,5 Stunden 

Seminarzeiten 
15. November 2024 von 10.0 Uhr bis 16.45 Uhr | Maria Bildhausen
 
Dozentin 
Dorothée Grauer
Supervisorin/Coach (DGSv, GWG), Gerontologin M.Sc.,
Diplom-Pädagogin, Sprachheilpädagogin, Psychologische Beraterin
(Gesellschaft für Gesprächspsychotherapie),
Lehrberaterin, Ausbilderin für Personzentrierte Beratung (GWG)
Hospizbegleiterin




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