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Stressregulierung im Kleinkindalter

Resilienz in der Krabbelstube entwickeln
Resilienz bedeutet, trotz widriger Umstände zu gedeihen und im Erwachsenenleben auf Selbstschutz- und Abwehrkräfte zurückgreifen zu können. Resilienz hilft uns, schwierigen Lebenssituationen zu begegnen und sie konstruktiv zu bewältigen. Wie die Forschung zeigt, sind gute Nerven nicht unbedingt Glückssache oder vererbt, sondern vor allem auch von Erfahrungen abhängig, die wir im frühen Kindesalter machen. Durch die Art und Weise, wie Erwachsene Kindern in der ersten Lebenszeit dabei helfen, mit überfordernden Reizen, Stresssituationen oder Traumata umzugehen, erwerben diese eigene Fähigkeiten zur Stressbalance und entwickeln Widerstandskraft. Fachkräfte in Krippe und Krabbelstube leisten in ihrer täglichen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur kindlichen Entwicklung, der sich lebenslang auswirkt.
Bewusster und angemessener Kontakt, der Raum für Selbstregulierungsprozesse lässt, kann Kindern dabei helfen, nach stressigen Situationen zu Sicherheit und Orientierung zurückzufinden. So lernt das Kind durch Erfahrung und für zukünftige kritische Situationen, dass und wie das innere Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann.
Im Seminar soll der Blick für Anzeichen von Stress bei Kleinstkindern ebenso wie für ihre Selbstregulierungsfähigkeiten geschärft werden. Darüber hinaus sollen Prinzipien eines hilfreichen Beziehungsverhaltens und Auswirkungen der Corona-Pandemie thematisiert sowie Beispiele und mögliche Hilfestellungen für den pädagogischen Alltag erörtert werden.


Seminarleitung: Ilse Roeder-Debus, Pädagogin M.A., Verein Traumahilfe e.V.

Termin: 24.04. + 12.06.2023, 9:00-16:00 Uhr

Ort: LAG Seminarzentrum NeueRäume

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